Fördermittel beleben Entwicklung im Kreis Mittleres Erzgebirge

Der CDU-Landtagsabgeordnete Günther Schneider hat sich zufrieden über den Einsatz von Fördermitteln des Freistaates Sachsen im Mittleren Erzgebirgskreis geäußert:

„In den vergangenen zwei Jahren konnten einige sehr wichtige Projekte realisiert werden. Schwerpunkte waren u.a. die Beseitigung von Hochwasserschäden, Investitionen in den Schulhausbau oder auch Investitionen im Abwasserbereich. Der Freistaat stellte dafür im Jahr 2005 im Mittleren Erzgebirgskreis 50,3 Millionen Euro und 2006 52,7 Millionen Euro zur Verfügung. Damit wurden viele wichtige Maßnahmen realisiert.“

Zu den wichtigen Einzelprojekten zählen u. a. der Neubau der Drei-Feld-Schulsporthalle mit Außenanlagen für das Berufsschulzentrum Marienberg, die Einrichtung eines Besu-cherzentrums am Rudolphschacht und das Zentrum für Sächsisch-Böhmische Volkskultur in Marienberg.

Auch im Bereich der Städtebaulichen Erneuerung seien erhebliche finanzielle Mittel an die Städte Marienberg und Zschopau gegangen. Das waren im Jahr 2005 für Zschopau ca. 521 Tausend Euro und für Marienberg ca. 562 Tausend Euro. Die Stadt Olbernhau erhielt für die Stadtentwicklung infolge der Hochwasserkatastrophe ca. 637 Tausend Euro.

Schneider wies darauf hin, dass der Freistaat mit den Kommunen Familien und Kinder im Bereich der Betreuung und Bildung der Kinder viel investiert: Eine gute frühkindliche Bildung gehört zu unseren wesentlichen Zielen. Hervorragend angenommen wurde z. B. das Kita-Invest-Programm. Dafür sind im Jahr 2006 758 Tausend Euro an den Landkreis geflossen.

Der Kulturraum 03 Erzgebirge wurde im Jahr 2005 mit fast 508 Tausend Euro und 2006 mit 526 Tausend Euro gefördert. Über das grenzübergreifende Förderprogramm Interreg III A erhielten die Städte Marienberg und Olbernhau 2006 ca. 1,8 Millionen Euro und ca. 578 Tausend Euro. Die Stadt Marienberg investierte diese Fördermittel in die Sanierung und Modernisierung des ehemaligen Klubhauses der Bundeswehr zum „Haus der Begegnung“. Die Stadt Olbernhau nutzte die Fördermittel zum innerörtlichen Ausbau der Straße „Alte Straße“.

Schneider abschließend: „Für die Zukunft ist vor allem der Einsatz von Fördermitteln in unserem Ländlichen Raum sicherzustellen. Wichtig bleibt der weitere Ausbau der Infrastruktur und dabei vor allem der Straßenbau. Das bleibt einer meiner wesentlichen Arbeitsschwerpunkte.“

Quelle: Büro Prof. Dr. Günter Schneider MdL

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