Sachsen fordert Einheitsabitur

FOCUS Online-Pressebericht:

Der sächsische Kultusminister, Steffen Flath (CDU), hat erneut ein bundeseinheitliches Abitur eingefordert und seine SPD-Länderkollegen für deren Ablehnung kritisiert.

„Ich bin der Meinung, dass das süddeutsche Abitur anspruchsvoller ist – und Sachsen zähle ich hier auch zu den süddeutschen Ländern“, sagte Flath zu FOCUS. Deshalb sei ein bundeseinheitliches Abitur „eine Frage der Gerechtigkeit für die Schüler“, damit der Schwierigkeitsgrad überall gleich sei.

Für die Ablehnung der SPD habe er kein Verständnis, so Flath. „Es ist in der Tat merkwürdig: die SPD will am liebsten alles einheitlich, aber keinen gleichen Maßstab.“ Der CDU-Politiker griff auch SPD-Chef Kurt Beck direkt an. Das von Beck regierte Rheinland-Pfalz sei das einzige Bundesland, in dem es noch nicht einmal ein landesweites Zentralabitur gebe. „Da frage ich mich: was hat Herr Beck zu verbergen?“, so Flath.

Quelle: FOCUS Online Nachrichten

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