Altenheime sollen von Bürokratie entlastet werden

KabelJournal-Pressebericht:

Alexander Krauß MdL im Bürgerbüro Schwarzenberg
Bild: Alexander Krauß MdL
im Bürgerbüro Schwarzenberg.

(MT) DRESDEN: Mit der Abschaffung von Anzeige- und Berichtspflichten möchte die sächsische Staatsregierung Bürokratie in der stationären Altenhilfe abbauen. Das geht aus der Antwort einer Kleinen Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Alexander Krauß hervor. In einem künftigen Heimgesetz soll nicht mehr geregelt werden, dass jeder Personalwechsel angezeigt werden muss, schreibt Sozialministerin Helma Orosz (CDU). Lediglich wenn der Heimleiter oder die Pflegedienstleitung wechseln, soll dies unverzüglich der Heimaufsicht mitgeteilt werden müssen. Außerdem sollen Einrichtungen der Tages- und Nachtpflege aus dem Anwendungsbereich des Heimgesetzes entlassen werden.

“Die Vorschläge des sächsischen Sozialministeriums weisen in die richtige Richtung”, sagte sagte CDU-Landtagsmitglied Alexander Krauß (Bild, KJ-Archiv). Allerdings müsse geprüft werden, welche weiteren Regelungen mehr Aufwand als Nutzen brächten. “Jeder Paragraph muss hinterfragt werden”, sforderte Krauß. Wenn Bürokratie abgebaut werde, gewännen die Mitarbeiter Zeit für die pflegebedürftigen Bewohner. Altenheime sollten Vorschläge unterbreiten, welche Anforderungen zu engstirnig sind, so der CDU-Politiker.

Quelle: KabelJournal-Nachrichten

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