Christdemokraten für das Leben im Erzgebirge gegründet

CDL Erzgebirge – Kreisvorstand
Bild – von links nach rechts: Joachim Hadlich, Marc Schneider, Luise Decker, Thomas Schneider, David Decker.

 
(Annaberg-Buchholz.) Auf Anregung einer Initiativgruppe wurde am 18.Januar 2008 der Kreisverband „Christdemokraten für das Leben e.V. ERZGEBIRGE“ (CDL ERZGEBIRGE) gegründet. Gründungs- und Festveranstaltung fanden im Evangelischen Gymnasium Erzgebirge in Annaberg-Buchholz statt. In den Vorstand „CDL ERZGEBIRGE“ wurden folgende CDU-Mitglieder gewählt:

  • Thomas Schneider, Breitenbrunn (Vorsitzender)
  • Joachim Hadlich, Elterlein (1. Stellvertretender Vorsitzender)
  • David Decker, Ehrenfriedersdorf (2. Stellvertretender Vorsitzender)
  • Luise Decker, Ehrenfriedersdorf (Beisitzerin)
  • Marc Schneider, Breitenbrunn (Beisitzer)

Dr. Fritz Hähle MdLChristliche Ethik ins Bewusstsein rufen
Dr. Fritz Hähle, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag und Gastredner der Veranstaltung, begrüßte die Gründung des CDL-Kreisverbandes für den künftigen Erzgebirgskreis. Es sei notwendig, eine vom christlichen Glauben geprägte Ethik in das Bewusstsein der Menschen zu rufen. Es hieße ja auch „Im Bewusstsein vor Gott und den Menschen hat sich das deutsche Volk dieses Grundgesetz gegeben“. Ausgehend von der Schöpfungsordnung betonte Hähle in seinem Gastreferat, dass Gott die Menschen so wert geachtet hat, dass er seinen eingebornen Sohn sandte, damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren gehen. „Das ist der Humus, auf dem eine freiheitliche Staatsordnung wachsen konnte… Wenn das verschwindet, schwindet nach und nach alles“. Bei allem Engagement für das Leben solle aber „die Liebe zu den Menschen im Vordergrund stehen und nicht das Richten und Verurteilen“.

 
Thomas Schneider, CDL-KreisvorsitzenderEngagieren für das schutzbedürftige Leben
Der gewählte CDL-Kreisverbandsvor- sitzende betonte in seiner Antrittsrede die Notwendigkeit, jeden Menschen als Ebenbild Gottes zu sehen. Die vom Schöpfergott zugesprochene Würde sei nicht nur in der Bibel, sondern auch im deutschen Grundgesetzes verankert: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“. Wie in unserem Land mit dem Leben umgegangen werde, spotte oft jeder Beschreibung, so Schneider. Rund acht Millionen Kinder seien in den vergangenen 30 Jahren in Deutschland abgetrieben worden. Und bis heute kümmerten sich viele Politiker meist nur um Themen, mit denen sie nicht anecken. Einige aber mühten sich redlich um den Schutz des Lebens, der ihnen in ihrer politischen Verantwortung anbefohlen ist. „Eine Gesellschaft“, so Schneider, „kann nur gelingen, wenn es intakte und starke Familien gibt.“ Der Verband „CDL ERZGIRGE“ will sich gemeinsam mit anderen Lebensrechtsgruppen und sprachfähigen Bürgerinnen und Bürgern für das ungeborene, behinderte, und bis ins hohe Alter schutzbedürftige Leben engagieren, Missstände öffentlich und politisch anmahnen, Aufklärungsarbeit leisten und damit den von Gott bestimmten Sinn für das familiäre Zusammenleben in Freiheit und Geborgenheit stärken.“

 
Kontaktbüro „CDL ERZGEBIRGE“
Vorsitzender Thomas Schneider
Alter Schulweg 3
D-08359 Breitenbrunn

Tel. 03 77 56 – 14 32
Fax 03 77 56 – 14 35
E-Mail: thomas.schneider(Replace this parenthesis with the @ sign)cdl-erzgebirge.de

Internet: http://cdl-erzgebirge.de

Über Redaktion, David Decker

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