Entscheidung gegen Aue sollte akzeptiert werden

Alexander Krauß MdL im Bürgerbüro SchwarzenbergKabelJournal-Pressebericht:

(KB) Dresden: Der Schwarzenberger CDU-Abgeordnete Alexander Krauß will das Mehrheitsvotum des Landtages für den Kreissitz Annaberg-Buchholz akzeptieren.

“Ich bin Demokrat und werde die Mehrheitsentscheidung akzeptieren – auch wenn ich natürlich enttäuscht bin”, sagte Krauß. Die beiden CDU-Politiker Colditz und Krauß hatten einen Antrag für den Kreissitz Aue eingebracht, der aber unter den Abgeordneten keine Mehrheit gefunden hatte.

Eine Klage gegen die Landtagsentscheidung befürwortet Krauß nicht. “Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit würde eine Klage abgewiesen werden”, so Krauß. Einen Rechtsanwalt zu bezahlen, sei verschenktes Geld.

Die Argumente, die für den Kreissitz Aue gesprochen haben, seien von der Staatsregierung im Vorfeld nicht richtig abgewogen worden. Allerdings habe sich die Stadt Aue mehrfach direkt an die Abgeordneten gewandt und so ihre Argumente ins Feld geführt. Jeder Abgeordnete habe also gewusst, welche Argumente für Annaberg und für Aue sprechen.

Nunmehr müsse der Blick nach vorn gerichtet werden. “Ich bin mir sicher, dass sich die Menschen im Erzgebirge gut verstehen werden”, sagte Krauß. Der Erzgebirgskreis werde ein Erfolg werden. “Nunmehr sollte das Kriegsbeil begraben werden”, so der CDU-Politiker.

Quelle: KabelJournal-Nachrichten

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