71 rechtsextreme Straftaten im Landkreis

Alexander Krauß MdL im Bürgerbüro Schwarzenberg
Bild: Alexander Krauß MdL
im Bürgerbüro Schwarzenberg.

Schwarzenberg. Im vergangenen Jahr wurden im Landkreis Aue-Schwarzenberg 71 rechtsextreme Straftaten registriert. Dies geht aus der Antwort der sächsischen Staatsregierung auf eine Kleine Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Alexander Krauß hervor. In fünf Fällen wurde wegen Körperverletzungen ermittelt. Die Polizei wurde in 61 Fällen aktiv, weil Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen getragen worden – zum Beispiel das Hakenkreuz.

Sachsens Innenminister Albrecht Buttolo berichtet in der Antwort von mehreren Veranstaltungen der rechtsextremen NPD in Lauter. So habe dort am 5. Mai 2007 ein Skinhead-Konzert stattgefunden. Auch habe die NPD in mehreren Orten Flugblätter verteilt. “Der Rechtsextremismus bleibt eine stete Gefahr im Erzgebirge”, kommentierte Krauß die Aktivitäten der Rechtsradikalen. Die NPD versuche, die Gräuel des Nationalsozialismus’ zu leugnen.

Das Auer Amtsgericht hatte am Dienstag ein NPD-Kreisvorstandsmitglied zu einer Geldstrafe verurteilt, weil es eine rechtsextreme Zeitschrift an Kinder und Jugendliche verteilt hatte. Das Gericht wertete dies als Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz.

Quelle: Büro Alexander Krauß MdL

 
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