Die Deutsche Post schließt im Erzgebirge keine Filialen

Nachdem es in den letzten Jahren wiederholt in unserer Erzgebirgsregion zu berechtigten Diskussionen über Schließungen von Posteinrichtungen gekommen war, wollte der MdB Günter Baumann (CDU) den aktuellen Stand der Geschäftspolitik der Deutschen Post AG erfahren. Am 13. Februar 2008 führte er in Berlin ein Gespräch mit der regionalen Politikbeauftragten für Sachsen und Thüringen der Deutschen Post, Brigitte Ullrich, zu den Themen der Dienstleitungen der Deutschen Post in seinem Wahlkreis.

Im Ergebnis kann festgestellt werden, dass in den Landkreisen Annaberg und Aue-Schwarzenberg alle gegenwärtig existierenden Posteinrichtungen bestehen bleiben. Es sind momentan keinerlei Schließungen vorgesehen. Im Gegenteil: es ist geplant, dieses Jahr drei “Postpoints” in von Einwohnern stark frequentierten Gebieten einzurichten. Diese werden in Geschäften des Einzelhandels vor Ort eingebunden. Die entsprechende Auswahl der Standorte wird durch die Deutsche Post erfolgen.
Nach der Postuniversaldienstleistungsverordnung ist die Deutsche Post gesetzlich verpflichtet, 12.000 Serviceanlaufstellen für ihre Kunden in Deutschland bereitzustellen. Gegenwärtig wird diese gesetzliche Vereinbarung mit 13.500 Einrichtungen eingehalten.

Der Service der Postbank ist dabei nicht zu verwechseln mit der Deutschen Post, denn in dieser oben genannten Verordnung ist die Dienstleistung der Postbank nicht gesetzlich verankert. Somit werden Postbankfilialen nach rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrieben.

Quelle: Büro Günter Baumann MdB

 
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