Durchwachsenes Tourismusjahr 2007: Im Tourismusmarketing nicht nachlassen

Das Tourismusjahr 2007 haben Sachsens Ferienregionen gegenüber dem Superjahr zuvor mit einem leichten Minus von 2,2, Prozent bei den Übernachtungen und 2,7 Prozent bei den Gästeankünften abgeschlossen, so die aktuellen Daten des Statistischen Landesamtes. “Diese auf dem ersten Blick negative Tendenz ist aber nicht als dramatisch zu bewerten, dennoch müssen die richtigen Schlüsse für die Marketingstrategie der nächsten Jahre gezogen werden”, sagte die tourismuspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Uta Windisch MdL.

Nach wie vor sei Sachsen eine attraktive Adresse auf dem Tourismusmarkt. Insbesondere Dresden habe 2006 als erstrangiges internationales Kulturreiseziel mit Zuwachsraten im zweistelligen Bereich für einen Boom des Sachsen-Tourismus gesorgt. Gegenüber dem “normalen” Referenzjahr 2005 liegen die Kennziffern deshalb für das Jahr 2007 mit 5,9 Prozent bei den Gästeankünften und 4 Prozent bei den Übernachtungen im positiven Bereich. Das sei im Ländervergleich ein durchaus respektables Ergebnis, so Windisch. Allen Leistungsträgern, die mit Servicebewusstsein und guten Angeboten zum Erfolg des Sachsentourismus beigetragen haben, sei dafür herzlich gedankt.

Allerdings sei das Ergebnis kein Grund, sich darauf auszuruhen. Sachsen habe sich als Kultur- und Städtereiseziel am Markt gut positioniert. “Jetzt geht es darum, das Marketing so auszurichten, dass von der Anziehungskraft der Großstädte auch die sächsischen Ferienregionen im ländlichen Raum profitieren”, fordert Uta Windisch. Professionelle Vermarktung der touristischen Regionen zeige am Beispiel der Sächsischen Schweiz bereits beachtliche Zuwächse. Dagegen sehe sie noch große Wachstumspotentiale beim “schlafenden Riesen” Erzgebirge.

“Für eine verlässliche Grundfinanzierung des Sachsen-Tourismus will sich die CDU-Fraktion bei den anstehenden Beratungen zum Doppelhaushalt 2008/09 einsetzen, dafür werden im Gegenzug von den Leistungsträgern marktfähige touristische Produkte und die Überwindung der Kleinstaaterei in einigen Regionen gefordert”, so Uta Windisch.

Quelle: Büro Uta Windisch MdL

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