“Historisch einmalige Chance nutzen”

“Freie Presse” Pressebericht:

Drechslermeister Volker Flath (CDU) bewirbt sich um das Bürgermeisteramt im Spielzeugdorf

Volker Flath, CDU-Kandidat für die Bürgermeisterwahlen in Seiffen 2008Seiffen. In der Schwartenberggemeinde sieht Volker Flath, CDU-Bürgermeisterkandidat für Seiffen, die Zukunft des Spielzeugdorfes. Sollte er am 8. Juni gewählt werden, will der verheiratete Familienvater alles unternehmen, um “die historisch einmalige Chance” nicht zu verspielen. Priorität hat dabei für den seit 1994 im Gemeinderat mitwirkenden Flath, dass die vier Partner Heidersdorf, Neuhausen, Seiffen und Deutschneudorf vorerst ohne Festlegung auf einen Landkreis einer “Hochzeit” zustimmen.

Die Kommune möchte der selbstständige Drechslermeister, wie er es aus der eigenen Firma kennt, nach betriebswirtschaftlichen Aspekten führen. “Natürlich muss das alles auf Grundlage der uns verordneten Haushaltskonsolidierung passieren. Aber wir dürfen uns darüber auch nicht kaputt sparen”, stellt der 52-Jährige klar.

Für den derzeit stellvertretenden Bürgermeister sind die freiwilligen Aufgaben wie die Betreibung der beiden Museen ebenso wichtig wie die Pflichtaufgaben, zu denen unter anderem die Schule zählt. Auf Ablehnung stoßen bei Flath Parteiengezänk, Prinzipienreiterei und Fraktionszwang. “Auf der unteren Ebene Kommune haben diese Dinge nichts zu suchen. Bei allen Beratungen muss unser Ort Seiffen im Mittelpunkt stehen und nicht das Parteibuch”, erklärt Flath. (tw)

Originale Bildunterschrift: Volker Flath (CDU) will Bürgermeister in Seiffen werden. –Foto: J. Görner

Quelle: Freie Presse, Marienberger Ausgabe, 20.02.2008

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