Sächsischer Kultusminister: Pietisten sind verlässliche Partner

ideaSpektrum-Pressebericht:

D r e s d e n (idea) – Der sächsische Kultusminister Steffen Flath (CDU) hat den Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband (Vereinigung Landeskirchlicher Gemeinschaften) als „verlässlichen Partner“ bei der Vermittlung von Werten gewürdigt.

Gerade junge Menschen erwarteten Orientierungshilfen für ihr Leben und spürten, wer es ernst mit seinen Wertvorstellungen meine. „Sie erwarten Verbindlichkeit, und gerade darin liegt zweifellos eine der Stärken des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes“, sagte Flath am 11. Februar in einem Grußwort vor der Mitgliederversammlung der pietistischen Dachorganisation in Dresden.

Nach den Worten des Ministers bedeutet die Neutralitätspflicht des Staates keinesfalls den Verzicht auf Werteorientierung. Neben der Bildung gehöre es zum wichtigen Auftrag der Schulen, jungen Menschen Orientierung zu geben. Flath plädierte in dieser Hinsicht für ein Zusammenwirken zwischen Schulen und der Gemeinschaftsbewegung. Das Wissensdefizit auf dem Gebiet des Religiösen könne nicht allein durch die Fächer Ethik und Religion ausgeglichen werden. Allerdings gebe es an Schulen noch viele Berührungsängste gegenüber Christen und bei manchen die Vorstellung, dass Glaubensfreiheit bedeute, das Volk frei von Glauben zu machen. Hier sei viel Fingerspitzengefühl und Geduld erforderlich. – Der Evangelische Gnadauer Gemeinschaftsverband repräsentiert als Dachverband rund 300.000 Pietisten.

Quelle: Evangelische Nachrichtenagentur idea — ideaSpektrum Regional, Ausgabe Ost, Nr. 8 / 20. Februar 2008 // Zuvor bereits veröffentlicht am 12.02.2008 bei idea.de

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