Pflegereform: Vorhandene Beratungsstellen nutzen

Alexander Krauß MdL im Bürgerbüro Schwarzenberg
Bild: Alexander Krauß MdL
im Bürgerbüro Schwarzenberg.

Die CDU-Landtagsfraktion in Sachsen lehnt eine Neugründung von Beratungsstellen für Pflegebedürftige ab, wenn bereits gemeinnützige, kommunale oder private Träger die Beratung durchführen. “Wir wollen bestehende Stellen in das neu zu schaffende Beratungsnetz einbeziehen”, sagte CDU-Sozialpolitiker Alexander Krauß MdL. Deshalb solle mit den Wohlfahrtsverbänden, privaten Anbietern und Kommunen darüber beraten werden, wer in Sachsen die Beratung durchführe. Es gebe bereits sehr gute Beratungsstellen, denen nicht das Wasser abgegraben werden dürfe. Das eingesparte Geld solle Demenzkranken zugute kommen.

Die Bundestagsfraktionen von Union und SPD hatten sich darauf geeinigt, dass die Länder darüber entscheiden, ob Beratungsstellen für Pflegebedürftige und deren Angehörige eingeführt werden. Diese Regelung ist in der Pflegereform enthalten, die zum 1. Juli dieses Jahres in Kraft treten soll. Ursprünglich hatte das Bundesgesundheitsministerium geplant, für je 20.000 Einwohner einen neuen Pflegestützpunkt einzurichten

Quelle: Büro Alexander Krauß MdL

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