Weltgrößte Reisemesse in Berlin

Entwicklungspotentiale des Tourismus im Erzgebirge offensiv nutzen

Der Erzgebirgsstand auf der ITB Berlin
Zum Bild: Der Erzgebirgsstand auf der ITB Berlin.

Der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Erzgebirge und Landratskandidat für den Erzgebirgskreis, Frank Vogel hat am 6. März 2008 die weltgrößte Reisemesse ITB Berlin besucht. Der Tourismuswirtschaft messe er im Erzgebirge einen hohen Stellenwert bei, da sie im künftigen Landkreis ein großes Potential an ortsfesten Arbeitsplätzen garantiere. Die touristische Attraktivität sei zudem ein wesentlicher positiver Standortfaktor für die Region. Deshalb sei es für ihn wichtig, sich direkt vor Ort auf der Tourismusmesse selbst ein Bild davon zu machen, wie sich das Erzgebirge im Vergleich mit anderen Mittelgebirgsregionen auf der Messe präsentiere, sagte Vogel.

Begleitet wurde Frank Vogel bei seinem Messerundgang von der tourismuspolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Uta Windisch, dem Präsidenten des LTV Sachsen Andreas Lämmel, MdB, Verbandsdirektor Manfred Böhme, dem Geschäftsführer der Tourismusmarketinggesellschaft Sachsen, Jürgen Goller sowie den stellvertretenden Vorsitzenden des TV Erzgebirge Landrat Albrecht Kohlsdorf.

Frank Vogel verwies im folgenden Fachgespräch darauf, dass es ihm wichtig sei, rechtzeitig die richtigen Weichen für die künftige touristische Entwicklung des Erzgebirges zu stellen. Dafür biete die Kreisgebietsreform eine einmalige Chance. Der tatsächliche Stellenwert des Tourismus für das Erzgebirge müsse noch stärker sichtbar werden. „Mit neuer Kraft, mehr Gemeinsamkeit und Mut zur Erneuerung wollen wir die Gästezahlen im Übernachtungs- und Tagestourismus weiter steigern“ sagte Vogel.

Um dieses Ziel zu erreichen, müsse die Tourismuswirtschaft stärker als bisher in die Verbandsstrukturen eingebunden werden, forderte die CDU-Tourismusexpertin Uta Windisch, MdL. Allein die Forderung nach mehr Geld für das Regionalmarketing vom Freistaat löse nicht die vorhandenen Probleme. „Vielmehr müssen die vorhandenen finanziellen Mittel gebündelt, die Strukturen neu geordnet und der ‘touristischen Kleinstaaterei’ konsequent entgegengesteuert werden, wenn wir im Erzgebirge die Wettbewerbsfähigkeit mit konkurrierenden Ferienregionen nicht verlieren wollen“, sagte Uta Windisch

Abschließend kündigte Frank Vogel an, zeitnah nach der Auswertung der Gesprächsergebnisse der Messe ein Strategiepapier zur weiteren Entwicklung des Tourismus im Erzgebirge vorzustellen und mit Tourismusvereinen, Kommunen, Gastronomie und Hotellerie und der Tourismus- und Freizeitwirtschaft zu diskutieren.

Quelle: Büro Uta Windisch MdL