Wirtschaft und Bildung in der Stadt stärken

“Freie Presse” Pressebericht:

CDU-Ortsverband Grünhain-Beierfeld nominiert Amtsinhaber Joachim Rudler als Bürgermeisterkandidat

Grünhain-Beierfeld. Der CDU-Ortsverband Grünhain-Beierfeld hat Joachim Rudler als Kandidat für die am 8. Juni anstehende Wahl des Bürgermeisters der Stadt vorgeschlagen. Im Falle seiner Wahl würde der jetzige Amtsinhaber für die kommende Legislaturperiode bis 2015 zur Verfügung stehen. Gelingt ihm das, wäre es die dritte volle Amtszeit für Rudler.

“Hauptaufgaben der kommenden Jahre werden die Stärkung der Wirtschaftsstruktur und die deutliche Verbesserung des Bildungsangebots in der Stadt sein”, so der Nominierte. Für den ersten Punkt sollen unter anderem die Erweiterungsflächen des Gewerbegebiets Grünhain erschlossen und vermarktet werden. “Bestehende Gewerbestandorte sind möglichst zu 100 Prozent auszulasten. Altstandorte, wie die ehemalige Gebäudetechnik in Waschleithe, sollen hingegen bereinigt werden”, präzisiert Rudler.

Einen wesentlichen Teil der Wirtschaftsförderung mache die Bereitstellung von hochqualifiziertem Nachwuchs aus. Dem soll nachgekommen werden durch eine noch stärkere Bindung zwischen der Mittelschule der Stadt und der Wirtschaft. Als weiteren Aspekt nennt Rudler das Bereitstellen von Mitteln zum Sanieren des Schulstandortes Beierfeld. Da soll bis zum Jahr 2009 für zirka 1,2 Millionen Euro ein Technikzentrum ausgebaut werden.

Als sehr wichtig sieht der Bürgermeister-Kandidat auch das Erarbeiten von Marketingstrategien für den touristischen Bereich der Stadt und die damit einhergehende Verantwortung gegenüber der historischen Vielfalt an. Das Hauptaugenmerk werde dabei sicherlich auf der Erhaltung der Peter-Pauls-Kirche in Beierfeld und der Klosteranlage in Grünhain liegen.
Um die Zukunft der Stadt erfolgreich meistern zu können, rücke die kommunale Zusammenarbeit immer mehr in den Vordergrund, blickt Rudler nach vorne. Dabei müsse abgewogen werden, inwieweit bestehende, wirtschaftlich tragfähige Strukturen zu erhalten sind, ohne das Angebot für die Bürger zu schmälern. “Dabei sind die freiwilligen Aufgaben, wie Freizeitpark, Tierpark und Bergwerk, im Fokus der Überlegungen”, so der Kandidat. Bestes Beispiel sei der König-Albert-Turm als Gemeinschaftsprojekt der Spiegelwald-Gemeinden. “Wollen in diesem Punkt noch mehr über unsere Gemeindegrenzen hinausdenken”, meint Rudler.

“Die 800-Jahr-Feier von Beierfeld soll in diesem Jahr Zeugnis vom erfolgreichen wirtschaftlichen Handeln der Altvorderen ablegen und dokumentieren, dass die Wirtschaft bisher im Mittelpunkt unseres Gemeinwesens stand. Nur mit erfolgreicher Wirtschaft lassen sich viele Wünsche erfüllen und eine lebens- und liebenswert Region gestalten”, ist der Kandidat überzeugt. (HEI)

Quelle: Freie Presse, Schwarzenberger Ausgabe, 20.03.2008

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