Stanislaw Tillich MdL: Die Zukunft mitgestalten

Stanislaw Tillich MdL: Die Zukunft mitgestaltenStanislaw Tillich hat mit Blick auf die vor ihm liegenden Herausforderungen auf die historischen Leistungen von Kurt Biedenkopf und Georg Milbradt hingewiesen und beiden für ihr Wirken gedankt. Er wolle deren erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Ziel sei es für die Zukunft, dass alle Menschen vom wirtschaftlichen Aufschwung profitieren. Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftlicher Aufschwung seien für Tillich zwei Seiten einer Medaille Zugleich wolle er politische Gräben überwinden und alle einladen, an der Zukunft unseres Landes mitzugestalten, so Stanislaw Tillich weiter.

 
Lesen Sie hier das Statement von Stanislaw Tillich

“Meine sehr verehrten Damen und Herren,

der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Georg Milbradt, hat am Wochenende in einem Kreis von politischen Weggefährten seine Überlegungen für eine Amtsübergabe dargelegt. Dabei hat er mich als seinen Nachfolger vorgeschlagen.

Ich habe mich bereit erklärt, für das Amt des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen zu kandidieren. Ich werde mich auch einer Wahl als Parteivorsitzender der Sächsischen Union stellen.

Wir können stolz sein, auf das was wir in Sachsen seit 1990 gemeinsam erreicht haben. Ich danke Kurt Biedenkopf und Georg Milbradt für ihr Wirken und ihre Leistungen zum Wohle der Menschen in unserem Land. Sachsen verdankt beiden seine Erfolge, die uns national und international Anerkennung verschafft haben. Sachsen ist meine Heimat, das Land, in dem ich geboren wurde und in dem ich seit 49 Jahren lebe.

Unsere nächste große Aufgabe im Freistaat ist die Umsetzung der Funktionalreform, mit der wir die kommunale und staatliche Verwaltung zukunftsfest machen werden. Mein Ziel ist, dass alle Menschen vom wirtschaftlichen Aufschwung in Sachsen profitieren und dass sowohl die Bürger der großen Städte wie auch in den ländlichen Regionen an dieser Entwicklung Anteil haben. Wirtschaftlicher Aufschwung und soziale Gerechtigkeit sind für mich zwei Seiten einer Medaille. Junge und ältere Menschen müssen zusammenhalten. Wir sind ein familienfreundliches Land.

Ich will der Ministerpräsident aller Sachsen sein, politische Gräben überwinden und alle einladen, an der Zukunft unseres Landes mitzugestalten. Das gilt für die Mitglieder meiner Partei, die Reihen der Regierung und selbstverständlich auch für die Opposition im Sächsischen Landtag.

Freiheit und Demokratie bedeuten für mich eine Kultur des Miteinanders, auch eine politische Kultur des Miteinanders und nicht wie in letzter Zeit eine Betonung von Gegensätzen. Sachsen ist ein stolzes Land mit einer großen Kultur, zu der auch die Sorben gehören.

Ich weiß, dass meine Landsleute in Sachsen von uns Politikern Antworten erwarten, auf drängende Fragen – wie steigende Preise, die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes oder die Versorgung im Alter. Daran wird zu arbeiten sein, in Sachsen wie in Deutschland insgesamt.

Ich sehe der neuen Aufgabe mit Freude und Demut entgegen und bin bereit mich der Herausforderung zu stellen.

Herzlichen Dank und Glück Auf!”

Quelle: CDU-Landesverband Sachsen, 14. April 2008

Über Redaktion, David Decker

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