Südländer streben einheitliche Abiturprüfungen an

KabelJournal-Pressebericht:

Steffen Flath MdL — Sächsischer Staatsminister für Kultus(MT) MÜNCHEN/ DRESDEN: Fünf Bundesländer wollen gemeinsame Abituraufgaben beginnend in den Fächern Deutsch und Mathematik entwickeln. Das haben die Kultusminister von Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Bayern und Baden-Württemberg beschlossen.

Sachsens Kultusminister Steffen Flath sprach von einem Meilenstein. “Wenn die Pisa-Siegerländer über die einheitlichen Bildungsstandards hinaus mehr Einheitlichkeit in der Abiturprüfung anstreben, dann ist das ein historischer Moment im deutschen Bildungsföderalismus”, sagte Flath (Bild; KJ-Archiv) nach dem Treffen der Minister in München. Die Vorteile sind nach Ansicht von Flath eine bessere Vergleichbarkeit und damit mehr Gerechtigkeit in der Abiturprüfung.

Die Kultusminister setzten eine Expertengruppe ein, die Eckpunkte für die Entwicklung gemeinsamer Abituraufgaben in den Fächern Deutsch und Mathematik erarbeitet. Arbeitsschwerpunkte und ein Zeitplan wird die Arbeitsgruppe im Laufe dieses Jahres vorlegen.

Quelle: KabelJournal-Nachrichten

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