Beratungsangebote bekannter machen
Red., D. Bucher, 30.5.2008 13:22 Uhr | Rubrik: Alexander Krauß
Bernsbach. Mit Blick auf die Verhaftung einer 17Jährigen Bernsbacherin nach dem Fund eines toten Babys in einer Müll-Sortieranlage erklärte der Schwarzenberger CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Krauß: „Offenbar sind die Beratungsangebote für Schwangere in Not bei uns im Landkreis zu unbekannt. Gerade die professionelle Beratung hilft Frauen, mit einer Konfliktsituation zurechtzukommen und sich für das Leben ihres Kindes zu entscheiden. Bei uns im Landkreis gibt es hoch professionell arbeitende Beraterinnen, die eine hervorragende Arbeit leisten. Wenn die Hilfsangebote bekannter wären, ließen sich vielleicht solche Situationen vermeiden, die zum Tod des Säuglings geführt haben.“ Über die Hintergründe der Tat sollten allerdings keine voreiligen Schlüsse gezogen werden.
Das Amtsgericht Zwickau hatte am Donnerstag Haftbefehl gegen die 17Jährige erlassen. Vor gut fünf Wochen war ein totes Baby in einer Müll-Sortieranlage in Wiesenbad gefunden worden. Durch eine DNA-Analyse konnte die mutmaßliche Mutter ermittelt werden, die nunmehr verhaftet wurde.
Quelle: Büro Alexander Krauß MdL

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