Bergbau-Schäden vor allem im Landkreis Aue-Schwarzenberg

Alexander Krauß MdL im Bürgerbüro Schwarzenberg
Bild: Alexander Krauß MdL
im Bürgerbüro Schwarzenberg.

Schwarzenberg. 27 Prozent aller sächsischen Bergbau-Schäden werden im Landkreis Aue-Schwarzenberg gemeldet. Zwischen 1997 und 2007 wurden im Kreis 479 Schäden bekannt, sagte CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Krauß. Neben mittelalterlichen Bergbauschäden fällt vor allem die Sanierung der Bergbau-Anlagen ins Gewicht, die nach dem 2. Weltkrieg betrieben worden. Zur Schadensbeseitigung an den Wismut-Altstandorten im Westerzgebirge habe der Freistaat in den vergangenen zehn Jahren 33 Millionen Euro ausgegeben, so Krauß. Allein auf Johanngeorgenstadt seien 10 Millionen Euro entfallen.

„Für die Schadensbeseitigung sollten wir als Freistaat Sachsen weiterhin genügend Geld zur Verfügung stellen“, sagte der CDU-Politiker mit Blick auf die anstehenden Haushaltsberatungen. Das Bund-Land-Abkommen zur Beseitigung der Wismut-Schäden müsse über 2012 hinaus verlängert werden. Hierfür setze er sich ein.

Quelle: Büro Alexander Krauß MdL