CDA für alte Pendlerpauschale

Schneeberg. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA)
Erzgebirge hat ihre Forderung nach Wiedereinführung der Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer bekräftigt. “Im Erzgebirgskreis arbeitet lediglich jeder Vierte in seinem Heimatort – die übrigen pendeln”, sagte CDA-Vizechef Christian Voigt. Das Statistische Landesamt hatte am Montag (18.8.) die aktuellen Pendlerzahlen veröffentlicht: Von den 131.994 Beschäftigten im Erzgebirgskreis, seien im vergangenen Jahr 93.164 zur Arbeit in eine andere Gemeinde gefahren. Knapp 37.500 pendelten sogar in einen anderen Landkreis.

Wer arbeite, dürfe dafür nicht bestraft werden, sagte Voigt. Gerade
angesichts der hohen Spritpreise müsse jeder Arbeitnehmer die Kosten
steuerlich absetzen können, die ihm durch die Arbeitsaufnahme
entstehen.

Die Pendlerpauschale bei 200 Kilometern zu deckeln, sei keine Lösung.
“Dieser Vorschlag aus den Reihen der SPD würde gerade die Fernpendler
benachteiligen”, so Voigt. Viele Erzgebirger seien aber darauf
angewiesen, in Westdeutschland ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Die Pendlerpauschale in der alten Form war 2007 abgeschafft worden.
Berufspendler können jetzt nur noch Fahrtkosten vom 21. Entfernungskilometer an mit je 30 Cent absetzen.

Schneeberg, 18.8.08

Rückfragen an Christian Voigt: 0 37 72/32 62 21

Verantwortlich: Horst Dippel, CDA-Kreisvorsitzender, Tel. 01 75/9 81 69 49