Unternehmer aus dem Erzgebirge in der Bundeshauptstadt

Merkel: „Ein Deutschland ohne Familienunternehmen, ist nicht mein Deutschland“
Berlin/Erzgebirge. Eine gut gelaunte Bundeskanzlerin eröffnete am vergangenen Montag im Paul-Löbe-Haus den Unternehmertag der CDU/CSU-Fraktion. Über 1.000 Unternehmer aus ganz Deutschland waren der Einladung ihrer Bundestagsabgeordneten aus dem Wahlkreis nach Berlin gefolgt. Auch aus dem Erzgebirge waren Mittelständler nach Berlin gekommen, um aus erster Hand zu erfahren, wie die Bundesregierung zu aktuellen Wirtschaftsthemen steht.

Die zwei Bundestagsabgeordneten, Günter Baumann und Marco Wanderwitz, hatte Jürgen Schmiedgen, Mabu-Bau Crottendorf, Roland Richter, den Geschäftsführer der BVO, Christian Bleyl, Kartonagenwerk Schwarzenberg GmbH, Bernd Kühnscherf, Geschäftsführer der Stadtwerke Schwarzenberg und Niels Mauersberger, den Inhaber der Mauersberger & Sonntag GbR; Haustechnik Jahnsdorf, in die Bundeshauptstadt eingeladen.
v.l.n.r.: Bernd Kühnscherf, Geschäftsführer der Stadtwerke Schwarzenberg, Roland Richter, Geschäftsführer der BVO, Christian Blyl, Kartonagenwerk Schwarzenberg GmbH, MdB Günter Baumann, Jürgen Schmiedgen, Mabu-Bau Crottendorf
v.l.n.r.: Bernd Kühnscherf, Geschäftsführer der Stadtwerke Schwarzenberg, Roland Richter, Geschäftsführer der BVO, Christian Blyl, Kartonagenwerk Schwarzenberg GmbH, MdB Günter Baumann, Jürgen Schmiedgen, Mabu-Bau Crottendorf

Zu Beginn ihrer etwa einstündigen Rede ging die Bundeskanzlerin insbesondere auf die aktuelle wirtschaftliche Situation ein. „Unser Ziel sind viele neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in Deutschland“, so Angela Merkel

Die Bundeskanzlerin sprach aber auch gleichzeitig die Herausforderungen an, die es in Zukunft zu meistern gilt. „Wir werden einen Mangel an qualifizierten Fachkräften haben, der auf den dramatischen, demographischen Wandel zurückzuführen ist. Dieser Mangel an Fachkräften ist besonders im Osten des Landes schon deutlich zu spüren. Er stellt die Mittelständler in unserem Land vor eine große Herausforderung“, so Merkel.

Im weiteren Verlauf ihrer Rede betonte die Bundeskanzlerin noch einmal die Bedeutung des Mittelstandes als tragende Säule für den Wirtschaftsstandort Deutschland und kam zu dem eindeutigen Schluss: „Ein Deutschland ohne Familienunternehmen, ist nicht mein Deutschland“.

Im Anschluss hatten die Unternehmer die Gelegenheit, mit der Bundeskanzlerin in die Diskussion zu treten. Fragen vor allem zu den momentan hohen Energiepreisen und zur Erbschaftssteuer prägten die Diskussionsrunde.

„Der Tag war sehr aufschlussreich. Es hat auf alle Fälle etwas gebracht. Für mich war es wichtig, einmal aus erster Hand zu erfahren, was die Bundesregierung in Zukunft plant“, so Bernd Kühnscherf, Geschäftsführer der Stadtwerke Schwarzenberg.

„Wir konnten auf viele Fragen Antworten bekommen. Dass die CDU/CSU-Fraktion als Regierungspartei Unternehmer nach Berlin einlädt, ist ein deutliches Bekenntnis zum Mittelstand“, sagte Roland Richter, Geschäftsführer der BVO, nach der Veranstaltung.

„Uns ist es wichtig auf die Probleme des Mittelstandes einzugehen, mit den Unternehmern ins Gespräch zu kommen und offen zu sein für ihre Fragen, Anregungen, aber auch für ihre Kritik. Es hilft uns, die Politik in Zukunft noch mehr auf den Mittelstand abzustimmen, denn er ist es, der Deutschland wirtschaftlich trägt“, so die Bundestagsabgeordneten Baumann und Wanderwitz.
Quelle: Büro Günter Baumann MdB