EUROPE DIRECT-Informationszentrum eröffnete im Erzgebirge

Annaberg-Buchholz. Das EUROPE DIRECT-Informationszentrum Erzgebirge im GDZ Annaberg ist seit Beginn dieses Jahres Anlaufstelle für Bürger, die Fragen rund um die EU haben. Am 25. März wurde das Zentrum, das von der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH in enger Zusammenarbeit mit dem Erzgebirgskreis betreut wird, offiziell eröffnet. Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Sächsischen Landtag, Steffen Flath, begrüßte die interessierten Gäste. Hermann Winkler, Mitglied des Landtages und Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten a.D. sprach über „Die Chancen Sachsens im Europa der Regionen“.

Einen Überblick über das EUROPE-DIRECT-Netzwerk gab Jean-Jaques Nuss, Referent der politischen Abteilung in der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland. Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion, unter dem Thema: „Wie viel Europa verträgt das Erzgebirge?“, statt.

Das Anliegen des Informationszentrums ist die Kommunikation des Europagedankens auf regionaler und lokaler Ebene. Gerade im Hinblick auf die bevorstehenden Europawahlen am 7. Juni dieses Jahres, ist dies von besonderer Bedeutung.

Zu den Aktivitäten des Zentrums im Jahr 2009 gehören unter anderem die Durchführung von Veranstaltungen für Unternehmer und Existenzgründer sowie für die breite Öffentlichkeit. Eine enge Zusammenarbeit mit Akteuren und Projektträgern, die in diesem Aufgabenbereich tätig sind, ist gewollt und wird angestrebt.

Hintergrund:
480 Informationsstellen gibt es in den 27 EU-Mitgliedsstaaten. Sie sind Schnittstellen zwischen den Bürgern und der EU auf lokaler Ebene und haben die Aufgabe, den Bürgern vor Ort Informationen, Rat, Hilfe und Antworten auf Fragen über die Europäische Union, bzw. der Europäischen Kommission zu geben. In Deutschland wurden durch die Europäische Kommission 59 Informationszentren für den Zeitraum 2009 bis 2012 bestätigt. Neben Annaberg-Buchholz, befinden sich in Sachsen weitere Informationsstellen in Dresden, Görlitz, Leipzig und Miltitz.