Kürzungen in Ressortbereichen

Zur Bekanntgabe der Kürzungsmaßnahmen in den Ressortbereichen des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst sowie des Kultusministeriums erklären die fachpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages:

Prof. Dr. Günther Schneider, Wissenschaftspolitischer Sprecher:
„Angesichts der Steuerausfälle sind Kürzungen auch im Bereich des Wissenschaftsressorts unumgänglich. Die Staatsministerin von Schorlemer hat Ihre Entscheidungen klug und mit Bedacht getroffen und dabei Prioritäten gesetzt. Die Verwaltung des Ministeriums muss die stärksten Einschnitte verkraften. Damit können die Flaggschiffe der Hochkultur, die Technologieförderung und die Hochschulen weitgehend von den Kürzungen unberührt bleiben.“

Thomas Colditz, Bildungspolitischer Sprecher:
„So bedauerlich die Kürzungen sind, der Kultusminister hat mit seinen Sparvorschlägen die richtigen Schwerpunkte gesetzt. Im Bereich der beruflichen Privatschulen wird der dramatische Schülerrückgang, den zuvor die allgemeinbildenden Schulen verkraften mussten, Einsparpotentiale ermöglichen. Kürzungen in diesem Bereich sind daher verkraftbar. Die Einschnitte bei der Finanzierung von Ganztagsangeboten sind schmerzlich. Aber man sollte aus der Not eine Tugend machen und stärker auf die Qualität der Angebote setzen und weniger auf die Quantität.“