Weitere Ausbildungsplätze in Sachsen vonnöten

Erzgebirge/Dresden. Trotz der Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt; sind nach Ansicht der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Sachsen die Schaffung weiterer Lehrlingsstellen nötig. “Noch immer absolviert jeder dritte Azubi seine Lehre außerhalb von Sachsen”, sagte CDA-Landeschef Alexander Krauß. Dieses Potential sollten die sächsischen Betriebe zur Nachwuchsgewinnung nutzen. Gebraucht würden mehr betriebliche Ausbildungsplätze. Jeder dritte Lehrling werde überbetrieblich ausgebildet – was deren Übernahmechance schmälere.

Der Ausbildungsmarkt sei in Sachsen sehr unterschiedlich, so Krauß. Er verweist dabei auf eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit. Während im vergangenen Jahr in Dresden 2:621 gemeldete Bewerber auf 3:880 gemeldete Ausbildungstellen gekommen seien, standen im Bereich der Arbeitsagentur Riesa lediglich 988 Ausbildungsstellen für 1.555 Bewerber zur Verfügung. In den Agenturbezirken Bautzen und Annaberg-Buchholz sei die Zahl der Ausbildungsplätze im vergangenen Jahr deutlich gestiegen, in den Agenturbezirken Chemnitz, Pirna und Leipzig deutlich gesunken. Den Bericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit zum Arbeitsmarkt für Jüngere in Sachsen finden Sie hier: http://doku.iab.de/regional/s/2010/regional_s_0110.pdf