Was die Gesellschaft zusammenhält: CDU-Regionalkonferenz in Hohenstein-Ernstthal

konferenzUnter dem Titel „Was die Gesellschaft zusammenhält“ fanden am 11. und 12. Mai zwei Regionalkonferenzen der Sächsischen Union statt. Das Schwerpunktthema bei der ersten Konferenz in Hohenstein-Ernstthal war „Bildung“, bei der zweiten in Oschatz ging es um das Thema „Arbeit“. Als Referenten konnten u.a. die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Dr. Ursula von der Leyen MdB, der sächsische CDU-Landesvorsitzende, Ministerpräsident Stanislaw Tillich MdL, und der Bildungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Rupprecht MdB, gewonnen werden.

Der stellvertretende CDU-Landesvorsitzende und Vorsitzende der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtags, Steffen Flath MdL, machte am 11. Mai in einem Impulsreferat vor rund 150 Gästen im Hohenstein-Ernstthaler Schützenhaus seine persönliche Sicht auf das Thema Bildung deutlich:
„Der Zusammenhang erschließt sich vielleicht nicht auf den ersten Blick, aber ich möchte Bildung mit Generationengerechtigkeit in Verbindung bringen . Generationengerechtigkeit heißt nicht nur, dass wir mit dem auskommen müssen, was wir haben und nicht auf Kosten unserer Kinder und Enkel leben dürfen. Sie bedeutet auch, den aktiven Austausch zwischen den Generationen zu fördern. Nicht nur theoretisch, sondern vor allem über praktisches Wissen, das die älteren den jüngeren Sachsen mit auf den Weg geben können.“

Als weiterer Impulsreferent kam im Erzgebirge der Staatsminister für Kultus und Sport, Prof. Dr. Roland Wöller MdL, zu Wort:
„Was die Gesellschaft zusammenhält, ist nicht Geld, sondern Geist. Bildung ist der Kitt der Gesellschaft. Deshalb beginnt Bildung bereits im frühkindlichen Bereich im Kindergarten und dauert bis ins hohe Alter an. Als Herausforderung unserer Zeit betrachte ich es beispielsweise, dass Bildung uns in der Informationsgesellschaft ermöglicht, wesentliche Informationen von unwesentlichen zu unterscheiden.“

Zur Konzentration auf das Wesentliche ermutigte auch der Bildungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Rupprecht MdB:

„Bildung heißt nicht einfach, einen vermeintlichen Zukunftsberuf zu ergreifen. Jeder ist einzigartig und sollte seine individuellen Stärken entdecken und danach seinen Beruf auswählen. Wer seine Talente kennt und sie fördert, wird seinen Weg gehen.“ Albert Rupprecht MdB war neben den beiden Impulsreferenten und dem Geschäftsführer IWS Integrationswerk gGmbH Westsachsen, Rüdiger School, sowie der Leiterin des Kindesgartens Wichtelgarten e.V. in Hohenstein-Ernstthal, Ingrid Wendrock, Gast bei einer anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema. Diese wurde vom gebürtigen Hohenstein-Ernstthaler Marco Wanderwitz MdB moderiert.