Elternwille in Hamburg bestätigt auch die Bildungspolitik in Sachsen

„Das Ergebnis des Volksentscheides in Hamburg zeigt deutlich, dass die Eltern nichts von Gleichmacherei und Gemeinschaftsschulen halten. Es bestärkt uns in Sachsen, am gegliederten Schulsystem mit vierjähriger Grundschule und einer leistungsfähigen Oberschule sowie dem erfolgreichen sächsischen Gymnasium festzuhalten“, sagte der bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Thomas Colditz MdL.

Schulversuche und ständige Kurswechsel in der Bildungspolitik führen aus seiner Sicht zur Verunsicherung der Lehrer, Eltern und Schüler und sind einem erfolgreichen Schulabschluss als Grundlage einer guten beruflichen Perspektive nicht zuträglich.

„Im Fokus unserer Politik stehen Verlässlichkeit in der Schulstruktur. Darüber hinaus gilt unser Hauptaugenmerk der individuellen Leistungsfähigkeit des Schülers. Durch gezielte Förderung und Unterstützung der Fähigkeiten und Talente müssen wir erreichen, dass jeder den bestmöglichen Bildungsabschluss erhält. Dieses Ziel erreichen wir in einem gegliederten Schulsystem besser. Dass dies auch im Interesse der Eltern ist, zeigt das Ergebnis in Hamburg. Eine klare Absage auch für diejenigen, die gerade wieder das erfolgreiche sächsische Bildungssystem mit neuen Gesetzentwürfen für Gemeinschaftsschulen verändern wollen,“ so Colditz abschließend.