Die USA entdecken: mit dem Stipendium des Bundestags

Noch bis zum 3. September 2010 können sich junge Leute aus dem Chemnitzer Umland und dem Erzgebirgskreis für ein Jahr in die USA bewerben. Das Parlamentarische Patenschaftsprogramm 2011/2012 (PPP) bietet Schülern und jungen Erwachsenen die Chance auf ein Stipendium.

Berlin/Chemnitzer Umland/Erzgebirgskreis: Ein Jahr lang den “American Way of Life” erleben – das Parlamentarische Patenschaftsprogramm bringt Schüler und junge Berufstätige diesem Traum ein Stück näher. Mit einem Stipendium des Deutschen Bundestages können junge Leute ein Jahr lang in den USA leben, lernen, arbeiten oder studieren. Allerdings sollte man sich umgehend bewerben, empfiehlt der heimische Wahlkreisabgeordnete des Deutschen Bundestages Marco Wanderwitz (CDU): Der aktuelle Bewerbungsschluss ist der 3. September 2010.
“Ich halte den deutsch-amerikanischen Dialog für sehr wichtig – vor allem auf der persönlichen Ebene”, sagt Wanderwitz. “Deshalb möchte ich junge Menschen aus unserer Region ermutigen, sich für die Teilnahme an dem Austauschprogramm zu bewerben. Eine Auslandserfahrung und der praktische Umgang mit der englischen Sprache sind für die persönliche aber auch berufliche Entwicklung zentral wichtig.”

Voraussetzung, um die USA ein Schuljahr lang kennen lernen zu dürfen: Die Schüler oder Schülerinnen müssen bis zum Ausreisetag (31.7.2011) mindestens 15 und höchstens 17 Jahre alt sein; junge Berufstätige müssen ihre Ausbildung abgeschlossen haben und dürfen am Ausreisetag höchstens 24 Jahre alt sein.

In den USA wohnen die Schüler und jungen Erwachsenen in Gastfamilien. Wer noch zur Schule geht, besucht eine US-amerikanische High School; wer schon im Arbeitsleben steckt, auf den wartet im Anschluss an den College-Besuch ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb. Durchgeführt wird das Schüleraustauschprogramm von AFS Interkulturelle Interkulturelle Begegnungen e.V., einer der weltweit führenden, gemeinnützigen Jugendaustauschorganisationen. Die Jugendlichen werden von ehrenamtlichen AFS-Mitarbeitern intensiv auf ihre Auslandserfahrung vorbereitet, in den USA umfassend betreut und erhalten nach dem Schuljahr Gelegenheit zur persönlichen Nachbereitung.

Die Bewerbungsunterlagen für einen der 360 Plätze können über die Büros von Marco Wanderwitz in Berlin, Burgstädt, Hohenstein-Ernstthal und Stollberg angefordert werden. Die Entscheidung, wer aus dem Chemnitzer Umland und dem Erzgebirgskreis über den großen Teich reisen darf, fällt im Dezember 2010. Weitere Informationen zum Austauschprogramm, den Fristen und Teilnahmebedingungen gibt es auch auf der Website des Deutschen Bundestages unter www.bundestag.de/ppp sowie auf www.afs.de.

Über AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.
Die deutsche Jugendaustauschorganisation arbeitet gemeinnützig und ist Träger der freien Jugendhilfe. Die Zentrale sowie ein Regionalbüro haben ihren Sitz in Hamburg; in Berlin, Wiesbaden und Stuttgart gibt es weitere Regionalbüros. Neben dem Schüleraustausch und dem Gastfamilienprogramm ermöglicht AFS (ehemals “American Field Service”) die Teilnahme an Freiwilligendiensten im sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich. Der Verein finanziert sich aus den Teilnahme- und Vereinsbeiträgen, durch Spenden, Stiftungsmittel und öffentliche Gelder. Im Jahr 2008 feierte AFS unter der Schirmherrschaft der damaligen Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen 60-jähriges Jubiläum.