Finanzamt-Standort gesichert

Alexander Krauss, vertritt die Region Schwarzenberg im Sächsischen Landtag.

Alexander Krauss, vertritt die Region Schwarzenberg im Sächsischen Landtag.

Dresden/Schwarzenberg. Der Schwarzenberger CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Krauß hat die Entscheidung der sächsischen Staatsregierung begrüßt, am Finanzamtsstandort Schwarzenberg festzuhalten. „Damit bleibt Schwarzenberg ein Verwaltungszentrum mit gut bezahlten Jobs“, sagte Krauß. Die Zahl der Arbeitsplätze solle stabil bleiben. Krauß dankte Landrat Frank Vogel und Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer (beide CDU) für ihren engagierten Einsatz, ohne den dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre.

Das Kabinett hatte in dieser Woche entschieden, die vier Finanzämter im Erzgebirge zu einem zu vereinigen. Dieses soll in Annaberg-Buchholz angesiedelt sein und rund 400 Mitarbeiter beschäftigen. In Schwarzenberg soll ein Finanzamt für besondere Steuerarten eingerichtet werden.

Das Schwarzenberger Finanzamt war 1999 eröffnet worden. 128 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Durch den Verlust des Kreissitzes 1994 hatte die Stadt Schwarzenberg die Behörde als Ausgleich erhalten.

In Annaberg soll das Amtsgericht schließen. Dessen Aufgabe soll das Gericht in Marienberg übernehmen. Die Niederlassung der Straßenbauverwaltung soll künftig nicht mehr in Bad Schlema, sondern in Zschopau angesiedelt sein.

Die Polizeistandorte in Aue, Lößnitz, Schneeberg, Schwarzenberg, Eibenstock und Johanngeorgenstadt sollen erhalten bleiben.

„Die Strukturreform, die in den nächsten zehn Jahren umgesetzt werden soll, ist ausgewogen“, so Krauß. Der ländliche Raum in Sachsen profitiere von der Entscheidung, weil Ämter in kleineren Städten angesiedelt werden.