Schibbögen bis Februar stehen lassen

Alexander Krauss, vertritt die Region Schwarzenberg im Sächsischen Landtag.

Alexander Krauss, vertritt die Region Schwarzenberg im Sächsischen Landtag.

Schwarzenberg. Bis wann sollen die Schwibbögen und Räuchermänner in den Wohnstuben stehen? Bis zum Ende der Weihnachtszeit. Doch wann endet sie? Für die einen zu Epiphanias (6. Januar), für die anderen zu Mariä Lichtmess (2. Februar). “Während klar ist, wann die Schwibbögen ins Fenster gestellt werden, so wird es im Erzgebirge von Dorf zu Dorf und zum Teil von Haus zu Haus unterschiedlich gehandhabt, wann sie wieder auf dem Dachboden verschwinden”, sagt der Schwarzenberger CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Krauß.

Aus touristischer Sicht sei es wünschenswert, wenn die Lichterbögen bis zum 2. Februar brennen. Vom ersten Advent bis zu Silvester seien die Hotels gut gefüllt, weil Touristen das Weihnachtsland Erzgebirge erleben wollten. “Wenn unsere erzgebirgischen Städte und Dörfer auch noch im ganzen Januar erstrahlen würden, würde das weitere Gäste anziehen”, ist sich Krauß sicher. Städte wie Zwönitz hätten mit der verlängerten Weihnachtszeit gute Erfahrungen gemacht. Auch aus theologischer Sicht spreche einiges für Mariä Lichtmess als Ende der Weihnachtszeit.

Ein Problem sieht Krauß: Die Besinnlichkeit ende leider schon Anfang Januar – weil das neue Arbeitsjahr beginne. Selbstverständlich könne es nicht erzwungen werden, wie lange die Menschen ihre Schwibbögen anschalten. “Aber wir Erzgebirger sollen darüber diskutieren, wann die Weihnachtszeit endet”, so der Landtagsabgeordnete.