Vorlesen hilft bei Sprachstörungen

Schwarzenberg. Jedes neunte Kind im Erzgebirgskreis haut laut Angaben der Krankenkasse Barmer-GEK Sprachstörungen. Im sechsten Lebensjahr sei ungefähr jedes dritte Kind betroffen. „Die Zahl der Sprachentwicklungsstörungen nimmt leider eher zu denn ab“, sagte CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Krauß. Neben einer möglichen logopädischen Behandlung sei das Engagement der Eltern und Großeltern wichtig. „Wir brauchen mehr Vorleser“, so Krauß. Das Anschauen und Vorlesen von Büchern bringe die Kinder zum Sprechen. Auch die Gehirnentwicklung werde durch Bücher befördert.

Laut Barmer-GEK ist die Zahl der Kinder mit Hautproblemen im Erzgebirge besonders hoch – höher als in allen anderen Regionen des Freistaates. 21 Prozent der Kinder im Alter bis zum 15. Lebensjahr leiden an Neurodermitis.