Rechtsextremismus ernst nehmen

Alexander Krauß, vertritt die Region Schwarzenberg im Sächsischen Landtag.

Alexander Krauß, vertritt die Region Schwarzenberg im Sächsischen Landtag.

Schwarzenberg. Angesichts des aktuellen sächsischen Verfassungsschutzberichtes hat der Schwarzenberger CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Krauß eine weitere Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus im Erzgebirge angemahnt. „In den Schulen, aber auch in den Vereinen brauchen wir weiterhin Aufklärung darüber, was Neonazis treiben“, sagte Krauß. Ausländerfeindlichkeit dürfe nicht hingenommen werden.

Laut des Verfassungsschutzberichtes werden im Erzgebirgskreis 250 bis 300 Personen der rechtsextremen Szene zugeordnet. Im sachsenweiten Vergleich liege das Erzgebirge „im oberen Bereich“. Zwischen 2010 und 2012 sei die Zahl rechtsextremer Straftaten von 67 auf 111 angestiegen.

Zur neonationalsozialistischen Szene im Erzgebirge gehöre das „Aktionsbündnis Erzgebirge“ sowie die „Autonomen Nationalisten Aue“. Weiterhin gehörten die NPD, sowie drei Musikbands zum rechtsextremen Kern des Landkreises.