Staatsministerin Clauß in Stollberg

Staatsministerin Clauß in Stollberg. Foto: Chris Bergau

Staatsministerin Clauß in Stollberg. Foto: Chris Bergau

Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Uta Windisch, weilte die Sächsische Staatsministerin für Soziales, Gesundheit und Familie Christine Clauß im Wahlkreis, an dem Termin nahm auch Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz teil.

Ziel ihres Besuches war das Kreiskrankenhaus Stollberg. Im Gespräch mit der Klinikleitung, dem Verband der Notärzte, Mitgliedern des Aufsichtsrates und Fachleuten aus dem Dresdner Sozialministerium wurden insbesondere Fragen der Sicherstellung der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum hinsichtlich einer lückenlosen Kette bei der Absicherung des Rettungsdienstes, des Einsatzes der Notärzte und der Notfallaufnahme im Krankenhaus sowie die Weiterversorgung diskutiert. Der Leitende Chefarzt des Kreiskrankenhauses, Dr. Wilmar Hubel informierte über die Arbeit des regionalen Traumanetzwerkes. Für den hohen Stand der Organisation des Netzwerkes ernteten Klinikleitung und Mitarbeiter des Krankenhauses großes Lob von der Ministerin. Sie sprach  den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beim Rundgang durch die  Klinik für ihre engagierte Arbeit zum Wohle der Patienten ihren großen Dank aus.

Zum Abschluss des Besuches wurde bei einem Rundgang der Weg eines Patienten von der Notaufnahme über die Diagnostik und Erstversorgung bis zur Weiterbehandlung in der Klinik nachvollzogen.

Allerdings sei auch festgestellt worden, dass der Rettungsdienst von manchen Bürgern unwissentlich oder gar missbräuchlich gerufen werde, wenn auch ein Hausbesuchsdienst ausreichend sei. “Hier ist noch viel Aufklärungsarbeit unter der Bevölkerung nötig, damit der Rettungsdienst den tatsächlichen Notfällen mit einer kurzen Rufzeit zur Verfügung steht”, sagte Uta Windisch.