Erzgebirge im neuen Landesvorstand stark vertreten

Besonderer Gruß für Steffen Flath auf dem Parteitag in Chemnitz. Foto: Chris Bergau

Besonderer Gruß für Steffen Flath auf dem Parteitag in Chemnitz. Foto: Chris Bergau

Stanislaw Tillich ist erneut zum Landesvorsitzenden der Sächsischen Union gewählt worden. Mit 95,69 Prozent gaben ihm die 238 Delegierten des 28. Landesparteitages in Chemnitz, am 9. November den Auftrag, die Sächsische Union in den kommenden zwei Jahren weiter zu führen.
“Ich danke allen für ihr Vertrauen”, sagte der Landesvorsitzende der Sächsischen Union nach seiner Wiederwahl. In seiner Rede vor der Wahl sprach sich Stanislaw Tillich für den klaren Kurs der Sächsischen Union und Geschlossenheit für das Wahljahr 2014 aus.In seinem Amt bestätigt wurde ebenfalls Michael Kretschmer als Generalsekretär. Mit 82,61 Prozent stimmten die Delegierten für ihn.

Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (90,61 %) und Landrat Bernd Lange (77 %) aus Görlitz wieder gewählt. Barbara Klepsch, Oberbürgermeisterin der Stadt Annaberg-Buchholz wurde neu zur Stellvertreterin gewählt (90,61 %). Der bisherige stellvertretende Landesvorsitzende Steffen Flath, hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Von den 20 Beisitzern des Landesvorstandes kommen drei aus dem Erzgebirge. Mit Thomas Colditz, Carsten Michaelis und Jörg Markert hat die Region eine starke Stimme in Dresden.

Einen ganz besonderen Gruß erhielt auf dem Parteitag Steffen Flath. Er hat seinen Abschied aus der Politik angekündigt und kandidierte deswegen nicht mehr als stellvertretender Landesvorsitzender der Sächsischen Union. Von den Parteifreunden erhielt er ein Brot mit der der Schrift “Danke, lieber Steffen” sowie verschiedene Brotbackutensilien von der Bäckerei Walter-Dippmar aus Oelsnitz-Neuwürschnitz.

Stanislaw Tillich dankte Flath für die jahrelange intensive Arbeit im Sinne der Sächsischen Union und des Freistaates Sachsen und gab der Hoffnung Ausdruck, dass er sich auch in Zukunft einbringen wird: “Mit der Aufnahme des Schuldenverbots in die Sächsische Verfassung hast du ein großartiges und generationenübergreifendes Werk durchgesetzt”, sagte er.

Ein weiterer Programmpunkt des Landesparteitages war unter anderem die Rede der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU Deutschlands und Vorsitzenden der CDU Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner. Sie machte vor allem die Verbundenheit ihres Heimatbundeslandes Rheinland-Pfalz mit dem Freistaat Sachsen deutlich. Beide Bundesländer arbeiten, unter anderem in Demografiefragen, eng zusammen.

Am Nachmittag folgten Antragsberatungen. Dabei wurden unter anderem ein Zehn-Punkte-Plan gegen Grenzkriminalität sowie ein Bildungsantrag des Landesvorstands beschlossen.