Kinderwunsch-Behandlung im Erzgebirge nachgefragt

Schwarzenberg. 35 Kinderwunschbehandlungen von Paaren aus dem Erzgebirgskreis hat der Freistaat Sachsen im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres finanziell gefördert. Der Freistaat war das erste Bundesland, was die künstliche Befruchtung mit Landesmitteln unterstützt. „Wir wollen nicht, dass Ehepaare aus finanziellen Gründen ungewollt kinderlos bleiben“, sagte CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Krauß. Er kümmert sich in seiner Fraktion um die Gesundheits- und Sozialpolitik. Jedes Kind sei ein Segen. Für die 35 Behandlungen der erzgebirgischen Frauen seien 16.000 Euro Landesgeld nötig gewesen. Dies sei gut angelegtes Geld, so Krauß. Die nächst gelegenen Behandlungszentren befinden sich in Chemnitz.