Stanislaw Tillich im Erzgebirgskreis unterwegs

Während der Kreisbereisung bei der Gebrüder Leonhardt GmbH & Co. KG - Blema Kircheis GmbH in Aue. Foto: Chris Bergau

Während der Kreisbereisung bei der Gebrüder Leonhardt GmbH & Co. KG – Blema Kircheis GmbH in Aue. Foto: Chris Bergau

Am 4. Juli war Ministerpräsident, Stanislaw Tillich, im Erzgebirgskreis unterwegs. Ständig begleitet wurde er von Frank Vogel, Landrat des Erzgebirgskreises. Los ging es in der familiengeführten Manufaktur Wendt & Kühn in Grünhainichen. Bekannt geworden sind die traditionsreichen Werkstätten im In- und Ausland unter anderem durch ihre Engelsfiguren. Die 1915 von Margarete Wendt und Margarete Kühn gegründete Manufaktur beschäftigt heute 179 Mitarbeiter, davon neun Auszubildende.

Auf dem Programm stand ein Gespräch mit Bürgermeistern des Landkreises über aktuelle Themen. Anschließend übergab er dem Landkreis einen Fördermittelbescheid für den Bau eines feuerwehrtechnischen Zentrums. Einen weiteren Fördermittelbescheid übergab Tillich an die Schwarzenberger Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer. Damit wird die Neuerschließung eines Gewerbegebietes unterstützt.

Weitere Station auf der Kreisbereisung war der Standort der Turck-Unternehmsgruppe in Beierfeld, einem Anbieter von Produkten und Lösungen für die Industrieautomatisierung. In Beierfeld entwickelt und produziert auch die Schwesterfirma Turck duotec, ein Elektronik-Entwicklungs- und Fertigungsdienstleister. Mit dem nun eröffneten Neubau hat Turck den Standort um zusätzliche 9.000 Quadratmeter Nutzfläche erweitert. Die Zahl der Mitarbeiter einschließlich der Auszubildenden liegt in Beierfeld bei rund 390.

Anschließend besuchte Tillich das Kreiskrankenhaus Stollberg. Begleitet wurde er dort unter anderem durch die heimische Wahlkreisabgeordnete des Sächsischen Landtages Uta Windisch und Landatgskandidat Rico Anton. Etwa 450 Mitarbeiter versorgen dort jährlich rund 11.000 Patienten stationär. Hinzu kommen rund 45.000 ambulante Behandlungen, davon knapp 14.000 Notfälle. Zum Krankenhaus mit insgesamt sieben Kliniken und einer interdisziplinären Notaufnahme gehört auch ein medizinisches Versorgungszentrum für die ambulante Versorgung.

Nächste Station Tillichs war die Gebrüder Leonhardt GmbH & Co. KG – Blema Kircheis GmbH in Aue. Die Firma ist ein Spezialist für Metall- und Kartonverbundverpackungen mit mehr als 500 Kunden in über 50 Ländern der Welt. Die Geschichte des Unternehmens reicht bis in das Jahr 1861 zurück. Am traditionsreichen Standort gibt es heute rund 200 Mitarbeiter und Auszubildende.

Den Abschluss der Kreisbereisung bildete die Eröffnung des 13. Pokalwettbewerbes der Jugendfeuerwehren in Sachsen durch Stanislaw Tillich, ebenfalls in Aue. In den Jugendfeuerwehren im Freistaat sind derzeit fast 12.000 Kinder und Jugendliche organisiert. Seit 2008 ist ein kontinuierlicher Anstieg der Mitgliederzahlen zu verzeichnen. Um sich auch mit anderen Jugendfeuerwehren messen zu können, werden regelmäßig Vergleichswettkämpfe ausgetragen.