Minister Kupfer besucht Burkhardtsdorf und Thalheim

Umwelt und Landwirtschaftsminister Frank Kupfer besichtigt eine Hochwasserschutzmaßnahme in Thalheim. Foto: Chris Bergau

Umwelt und Landwirtschaftsminister Frank Kupfer besichtigt eine Hochwasserschutzmaßnahme in Thalheim. Foto: Chris Bergau

Die Gemeinde Burkhardtsdorf ist in Sachen Energieeffizienz Vorreiter in der Region. Bereits 2006, also lange vor der Energiewende, wurde das Projekt “Burkhardtsdorf 2050” in Angriff genommen. Ziel war und ist es, den Energiebedarf zu senken, regionale Energiekreisläufe zu schaffen und dafür regenerative Energieträger einzusetzen.

Einen Partner bei diesem Vorhaben hat die Gemeinde in der „Techno-Farm“ gefunden. Diese betreiben eine Biogasanlage, die Wärme unter anderem für das Rathaus, die Mittelschule, die Kurt-Richter Schule, das Pfarrhaus, die Kirche und das Freibad liefert. Am 28. August konnte sich Sachsens Umwelt- und Landwirtschaftsminister, Frank Kupfer, bei einem Besuch vor Ort von der Leistungsfähigkeit der Anlage überzeugen. Begleitet wurde der Minister durch unseren Landtagskandidat Rico Anton, Landtagsabgeordnete Uta Windisch sowie dem Bürgermeister der Gemeinde Burkhardtsdorf, Thomas Probst.

Bei einer Gesprächsrunde an der Evangelischen Oberschule, an der unter anderem auch Schulleiter Klaus Kischkewitz teilnahm, wurde deutlich, dass das Projekt haushalten hilft. Durch die dezentrale Versorgung der Schule mit Wärme, durch die Biogasanlage der Techno-Farm, können erhebliche Gelder gespart werden.

Letzte Station des Ministerbesuches war Thalheim. Empfangen wurde die Delegation im Rathaus der Stadt durch Bürgermeister Nico Dittmann. in Schwerpunkt des Gespräches war die Umsetzung der Hochwasserschutzkonzepte entlang der Zwönitz. Eine abgeschlossene Maßnahme zeigte, dass erheblicher Retentionsraum durch sinnvolle Renaturierungsmaßnahmen und Gestaltung eines naturnahen Gewässerbettes geschaffen werden konnte. “Das ist zwar überall wünschenswert, aber nicht in jedem Falle machbar. Augenmaß seitens der Genehmigungsbehörde ist hier gefragt” sagte Umweltpolitikerin Uta Windisch bei der Besichtigung der immer noch nicht begonnenen Maßnahme am alten Wehr. Seit 2011 sei diese Maßnahme in der Diskussion zwischen Stadtverwaltung und Fachbehörde. Rico Anton will sich dieser Angelegenheit sofort nach seiner Wahl in den Landtag annehmen, um hier endlich den Rückbau des Wehres in Angriff nehmen zu können. Umweltminister Frank Kupfer sicherte die Unterstützung seines Hauses zu.