Staatsministerin Barbara Klepsch sprach zu EU-Projekttag

Staatsministerin Barbara Klepsch am Landkreisgymnasium in Annaberg-Buchholz.

Staatsministerin Barbara Klepsch am Landkreisgymnasium in Annaberg-Buchholz.

Am 12. Mai war Staatsministerin Barbara Klepsch am Landkreisgymnasium in Annaberg-Buchholz zu Gast. Sie hob bei einem EU-Projekttag der 10. Klasse die Chancen der Europäischen Union hervor. Begleitet wurde sie unter anderem vom heimischen Wahlkreisabgeordneten des Sächsischen Landtages, Ronny Wähner und Bürgermeister Thomas Proksch.

„Gerade für unsere junge Generation ist Europa eine große Chance, für sie bietet das geeinte Europa eine Vielzahl an Möglichkeiten, beispielsweise die Freiheiten bei der Ausbildungs- und Berufswahl sowie Sicherheit und Freizügigkeit“, so Ministerin Klepsch.

Nach ihrem kurzen Vortrag, war es Barbara Klepsch wichtig, mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen und die Fragen zu beantworten. Diese bezogen sich nicht ausschließlich auf Europa sondern auch auf die regionale Entwicklung im Erzgebirgskreis. Themen waren unter anderem die Fachkräftesituation in der Region, sowie die Herausforderungen angesichts der durch Not und Kriege ausgelösten Flüchtlingsbewegungen.

Mit dem Projekttag soll das Interesse der Schüler an der Europäischen Union geweckt und ihr Verständnis für politische Entscheidungen und Abläufe gestärkt werden. Klepsch betonte: „Der Projekttag ist eine gute Gelegenheit, mehr über Europa zu erfahren. Die Offenheit, Neugier und Diskussionsfreude der Schülerinnen und Schüler hat mich sehr beeindruckt.“

Der Projekttag geht auf eine Initiative von Bundeskanzlerin Angela Merkel zurück. Er fand erstmals 2007 während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft statt. Inzwischen ist er ein fester Termin im Kalender der sächsischen Politiker. Erneut beteiligten sich in diesem Jahr auch Vertreter verschiedener bundes- und europäischer Institutionen.