Gesundheitskreis nimmt Arbeit auf

Annaberg-Buchholz. Vertreter von Ärzteschaft, Krankenhäusern, Krankenkassen, Heilberufe-Kammern und Politik haben sich am Dienstagabend in Annaberg-Buchholz getroffen, um über die Sicherung der medizinischen Versorgung im Erzgebirgskreis zu beraten. Zu der Gesprächsrunde hatte der CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Krauß eingeladen. Ziel sei es, regionale Lösungen zu finden, um die medizinische Versorgung auch in Zukunft sicherzustellen, so Krauß. Laut Kassenärztlicher Vereinigung droht den Regionen Stollberg und Marienberg eine Unterversorgung mit Hausärzten. Im Erzgebirgskreis praktizierten im vergangenen Jahr 232 Hausärzte. Die augenärztliche Versorgung sei derzeit im Landkreis schon schwierig. „In den kommenden Jahren werden viele Ärzte in den Ruhestand gehen“, sagte Krauß. Das werde das Erzgebirge vor eine große Herausforderung stellen. Während der Gesprächsrunde wurden Themen benannt, die gemeinsam bearbeitet werden sollen: zuerst die Notfallversorgung. Auch die Gewinnung von Ärzten und Apothekern für das Erzgebirge und die Folgebetreuung nach der Entlassung aus dem Krankenhaus stehen auf der Agenda.