Erzgebirge bleibt Skisport-Land

Schwarzenberg. „Trotz des Klimawandels bleibt das Erzgebirge Skisport-Land.“ Das erklärte CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Krauß . Hintergrund ist eine aktuelle Studie zum Winterwetter auf dem Fichtelberg. Angst vor zu wenig Schnee müsse man im Erzgebirge nicht haben, sagte Krauß. Jeder Winter sei zwar anders, insgesamt gesehen bleibe aber genügend Schnee für den Wintersport. Deswegen sollte der Wintertourismus weiter forciert werden. Das allein reiche jedoch nicht aus: mit dem Mountainbike-Tourismus sei im Sommer ein wichtiges Standbein für das Erzgebirge gewachsen, so der CDU-Politiker.

Eine in diesem Monat vorgestellte Analyse des Tiroler Skitourismus-Forschers Günther Aigner zu den aktuellen Wintertemperatur- und Schneemessreihen vom Fichtelberg war zu dem Ergebnis gekommen, dass seit 1970/71 keine nennenswerte Verschiebung des winterlichen Temperatur-Niveaus festzustellen sei. Über die letzten 30 Jahre sank die mittlere Wintertemperatur sogar leicht. Bei der jährlichen Anzahl der Tage mit Schneebedeckung sei in den vergangenen 100 Jahren ein gleichbleibender Trend erkennbar. Die Fortschritte bei der technischen Beschneiung trügen zudem zu einer Stabilisierung des Skibetriebs bei. An durchschnittlich 114 Tagen im Jahr könne auf dem Fichtelberg Ski gefahren werden, so die Analyse.