Jugendpreise für Erzgebirger

Schneeberg/Zwönitz. Zwei junge Erzgebirger sind am Donnerstag für ihr Engagement in der Jugendarbeit ausgezeichnet worden. Der Schneeberger Mike Seifert (26) erhielt den Erich-Glowatzky-Preis in Gold für seine Arbeit als Landesjugendleiter der Johanniter-Unfall-Hilfe, teilte CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Krauß mit. Krauß gehört dem Kuratorium der Stiftung an. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert. Seit acht Jahren leitet Mike Seifert die Johanniter-Jugend in Sachsen. Außerdem engagiert er sich im Katastrophenschutz des Erzgebirgskreises. „Mike Seifert kann Kinder und Jugendliche begeistern und zum Helfen motivieren“, sagte Krauß.

Die mit 2000 Euro dotierte Silberne Ehrennadel des Glowatzky-Preises ging an Saskia Rüdiger (20) aus Zwönitz. Sie engagiert sich seit vier Jahren in der Kinder- und Jugendarbeit der Evangelisch-methodistischen Kirchgemeinde Zwönitz. Außerdem organisiere sie das Netzwerk „Suspended Coffees Germany“, sagte Landespolitiker Alexander Krauß in seiner Laudatio. Die Idee hinter dem Projekt: In teilnehmenden Cafés kann man einen zusätzlichen Kaffee bezahlen, der dann an bedürftige Menschen ausgegeben wird. „Saskia Rüdiger gilt als sehr verlässlich und als Teamspielerin“, sagte Krauß bei der Preisverleihung.

Der Erich-Glowatzky-Preis wird seit 1998 alljährlich an junge Sachsen im Alter bis zu 30 Jahren verliehen, die durch herausragende Leistungen oder eine besondere Tat zu Vorbildern für die junge Generation geworden sind und sich somit um das Ansehen des Freistaates verdient gemacht haben. Die Stiftung war vor 19 Jahren von ihrem Namensgründer ins Leben gerufen worden.