„Brücken in die Zukunft“: Förderung für Sporthallensanierung und Kreisstraßenausbau

„Brücken in die Zukunft“: Förderung für Sporthallensanierung und Kreisstraßenausbau

Umweltstaatssekretär Herbert Wolff hat im Beisein des heimischen Wahlkreisabgeordneten des Sächsischen Landtages, Ronny Wähner, am 28. April in Annaberg-Buchholz zwei Förderbescheide aus dem Programm „Brücken in die Zukunft“ übergeben.

Die Stadt Annaberg-Buchholz erhält rund 341.000 Euro für die Sanierung der Sport- und Mehrzweckhalle Silberlandhalle, die dem Schul- und Vereinssport dient. Dazu werden insbesondere die Bodenbeläge sowie die Heizungsanlage erneuert. Ergänzt werden die zur Verfügung gestellten Steuermittel durch mehr als 113.000 Euro Eigenmittel der Stadt.

„Die Investitionsprioritäten der Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat Sachsen sind vielfältig. Die Sanierung der Sporthalle steht dabei für viele weitere kommunale Einrichtungen im Freistaats Sachsen. Mehr als 2.000 Schulen, Kindergärten, Verwaltungsgebäude, Straßen und eben auch Sportstätten werden mit diesem Programm unterstützt. Ich freue mich, dass die sächsischen Städte und Gemeinden das Programm auf vielfältige Art und Weise nutzen, um ihre Sportstätten zu modernisieren und fit für die Zukunft zu machen“, so Staatssekretär Wolff.

Fördermittelübergabe im Landratsamt des Erzgebirgskreises.

Fördermittelübergabe im Landratsamt des Erzgebirgskreises.

Das Landratsamt Erzgebirgskreis erhielt ebenfalls einen Förderbescheid in Höhe von 960.000 Euro für den grundhaften Ausbau der Kreisstraße 8112 zwischen Forchheim und Lippersdorf. Der Erzgebirgskreis bringt für dieses Vorhaben 320.000 Euro an Eigenmitteln auf. Der Ausbau der Kreisstraße zwischen den beiden Ortsteilen der Stadt Pockau-Lengefeld verbessert nicht nur die Qualität der Straße für alle Verkehrsteilnehmer, sondern bringt auch ein Plus an Verkehrssicherheit.

Hintergrund
Das Programm „Brücken in die Zukunft“ wurde vom Sächsischen Landtag im Dezember 2015 aufgelegt. Mit insgesamt 800 Millionen Euro ist es das größte Investitionsprogramm in die kommunale Infrastruktur seit dem Jahr 1990. Es dient der weiteren Verbesserung der Infrastruktur in den sächsischen Städten, Gemeinden und Landkreisen. Die sächsischen Kommunen hatten im Vorfeld des Förderverfahrens Maßnahmepläne erstellt, die durch die Staatsregierung bestätigt wurden.

Etwa 156 Millionen Euro des Programms stammen aus Mitteln des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes des Bundes. Jeweils 322 Millionen Euro stammen von der kommunalen Seite sowie auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes vom Freistaat Sachsen. Bei einem Fördersatz von bis zu 75 Prozent werden insgesamt Investitionen von mehr als einer Milliarde Euro ermöglicht.