„Die längste historische Schnitzeljagd der Welt“ führte durch ‚Königswalde

Laurent Guillet hat schon über 2.000 Kilometer in den Beinen, als er am 13. August in der Brettmühle in Königwalde ankommt. Dabei ist das Waldhufendorf im Erzgebirge nicht sein endgültiges Ziel, er will noch weiter bis ins tschechische Most (Brüx) auf der längsten historischen Schnitzeljagd der Welt.

Doch von Anfang an: Alles begann im Juni 2011 mit der Veröffentlichung des Buches „Er hieß Joseph“. Laurent Guillet, der Autor, zeichnet darin den Weg seines Großonkels, des französischen Kriegsgefangenen Joseph Santerre nach. Über mehrere Stationen kam er im 2. Weltkrieg von Frankreich über Deutschland in das damalige Brüx (Most), wo er später verstarb.

Ein paar Monate nach der Buchvorstellung hatte der Schriftsteller die Idee, die längste historische Schnitzeljagd der Welt zu erschaffen unter dem Titel: „Er hieß Joseph“. Ziel ist es, anhand das Schicksals von Joseph Santerre an die vielen zivilen und militärischen Opfer aller Nationalitäten zu erinnern, die während der Kriege umgekommen sind.

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