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	<title>CDU Kreisverband Erzgebirge &#187; ideaSpektrum</title>
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	<description>Ihre Union im Erzgebirge</description>
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		<title>S&#228;chsischer Kultusminister: Pietisten sind verl&#228;ssliche Partner</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 15:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red., D.Decker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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		<description><![CDATA[ideaSpektrum-Pressebericht: Bild: Staatsminister Steffen Flath MdL. D r e s d e n (idea) – Der s&#228;chsische Kultusminister Steffen Flath (CDU) hat den Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband (Vereinigung Landeskirchlicher Gemeinschaften) als „verl&#228;sslichen Partner“ bei der Vermittlung von Werten gew&#252;rdigt. Gerade junge Menschen erwarteten Orientierungshilfen f&#252;r ihr Leben und sp&#252;rten, wer es ernst mit seinen Wertvorstellungen meine. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="pressebericht">ideaSpektrum-Pressebericht:</span></p>
<div class="imgblockright" style="width:166px;"><img src="/wp-content/uploads/personen/steffen-flath_156-v3.jpg" alt="Staatsminister Steffen Flath MdL" /><br />Bild: <a href="http://cdu-erzgebirge.de/flath/" class="liinternal">Staatsminister Steffen Flath <acronym title="Mitglied des Landtages">MdL</acronym></a>.</div>
<p><em><strong>D r e s d e n (idea) –</strong> Der <a href="http://www.sachsen-macht-schule.de" target="_blank" class="liexternal">s&#228;chsische Kultusminister</a> <a href="/kreisverband/abgeordnete/flath/" class="liinternal">Steffen Flath (<acronym title="Christlich Demokratische Union Deutschlands">CDU</acronym>)</a> hat den Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband (Vereinigung Landeskirchlicher Gemeinschaften) als „verl&#228;sslichen Partner“ bei der Vermittlung von Werten gew&#252;rdigt.</em></p>
<p>Gerade junge Menschen erwarteten Orientierungshilfen f&#252;r ihr Leben und sp&#252;rten, wer es ernst mit seinen Wertvorstellungen meine. „Sie erwarten Verbindlichkeit, und gerade darin liegt zweifellos eine der St&#228;rken des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes“, sagte Flath am 11. Februar in einem Gru&#223;wort vor der Mitgliederversammlung der pietistischen Dachorganisation in Dresden. </p>
<p>Nach den Worten des Ministers bedeutet die Neutralit&#228;tspflicht des Staates keinesfalls den Verzicht auf Werteorientierung. Neben der Bildung geh&#246;re es zum wichtigen Auftrag der Schulen, jungen Menschen Orientierung zu geben. Flath pl&#228;dierte in dieser Hinsicht f&#252;r ein Zusammenwirken zwischen Schulen und der Gemeinschaftsbewegung. Das Wissensdefizit auf dem Gebiet des Religi&#246;sen k&#246;nne nicht allein durch die F&#228;cher Ethik und Religion ausgeglichen werden. Allerdings gebe es an Schulen noch viele Ber&#252;hrungs&#228;ngste gegen&#252;ber Christen und bei manchen die Vorstellung, dass Glaubensfreiheit bedeute, das Volk frei von Glauben zu machen. Hier sei viel Fingerspitzengef&#252;hl und Geduld erforderlich. &ndash; Der <a href="http://www.gnadauer.de" target="_blank" class="liexternal">Evangelische Gnadauer Gemeinschaftsverband</a> repr&#228;sentiert als Dachverband rund 300.000 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pietismus" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Pietisten</a>.</p>
<p><span class="quelle">Quelle: <a href="http://idea.de" title="ideaSpektrum &mdash; Evangelischen Nachrichtenagentur idea ..." target="_blank" class="liexternal">Evangelische Nachrichtenagentur idea &mdash; ideaSpektrum Regional, Ausgabe Ost, Nr. 8 / 20. Februar 2008</a> // Zuvor bereits ver&#246;ffentlicht am 12.02.2008 bei <em>idea.de</em></span></p>]]></content:encoded>
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		<title>S&#228;chsischer Kultusminister f&#252;r Erziehungsgehalt</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Dec 2007 20:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red., D.Decker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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		<description><![CDATA[idea.de Nachrichtenportal &#8211; Medienbericht: Bild: Staatsminister Steffen Flath MdL. D r e s d e n (idea) – Eltern, die ihre Kinder vollzeitlich erziehen, sollten ein Erziehungsgehalt erhalten. Daf&#252;r setzt sich Sachsens Kultusminister Steffen Flath (CDU) ein. Ihre Leistung sei von unsch&#228;tzbarem Wert f&#252;r die Gesellschaft; deshalb sollte man sie honorieren, sagte er der S&#228;chsischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="pressebericht">idea.de Nachrichtenportal &ndash; Medienbericht:</span></p>
<div class="imgblockright" style="width:166px;"><img src="/wp-content/uploads/personen/steffen-flath_156-v3.jpg" alt="Staatsminister Steffen Flath MdL" /><br />Bild: <a href="http://cdu-erzgebirge.de/flath/" class="liinternal">Staatsminister Steffen Flath <acronym title="Mitglied des Landtages">MdL</acronym></a>.</div>
<p><em><strong>D r e s d e n (idea) –</strong> Eltern, die ihre Kinder vollzeitlich erziehen, sollten ein Erziehungsgehalt erhalten. Daf&#252;r setzt sich <a href="http://www.sachsen-macht-schule.de" target="_blank" class="liexternal">Sachsens Kultusminister</a> <a href="/kreisverband/abgeordnete/flath/" class="liinternal">Steffen Flath (<acronym title="Christlich Demokratische Union Deutschlands">CDU</acronym>)</a> ein. Ihre Leistung sei von unsch&#228;tzbarem Wert f&#252;r die Gesellschaft; deshalb sollte man sie honorieren, sagte er der <a href="http://www.sz-online.de" target="_blank" class="liexternal"><em>S&#228;chsischen Zeitung</em></a>.</em></p>
<p>Ein Betreuungsgeld oder Erziehungsgehalt sei ein notwendiger Schritt zur Unterst&#252;tzung der Familien. Flath verwahrte sich dagegen, ein Betreuungsgeld als „Herdpr&#228;mie“ zu verunglimpfen. Damit beleidige man M&#252;tter und V&#228;ter, die sich aus p&#228;dagogischen Gr&#252;nden ganz der Erziehung ihrer Kinder widmen. Gleichzeitig warnte der Politiker vor einer Tendenz, dem Staat immer mehr Verantwortung f&#252;r die Kindererziehung zu &#252;bertragen. Flath: „Folgt man der &#246;ffentlichen Diskussion &#252;ber die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz oder verpflichtende Vorsorgeuntersuchungen, muss man den Eindruck gewinnen, dass immer h&#228;ufiger der Staat in die Rolle der Eltern schl&#252;pfen soll. Die Familie ist der nat&#252;rliche Ort der Kinder.“ Im Protestantismus gibt es unterschiedliche Haltungen zum Betreuungsgeld und Erziehungsgehalt. F&#252;r den <a href="http://www.ekd.de" target="_blank" class="liexternal">EKD</a>-Ratsvorsitzenden, Bischof Wolfgang Huber (Berlin), hat der Ausbau der Versorgung mit Kindertagesst&#228;tten Vorrang. Der Generalsekret&#228;r der <a href="http://www.ead.de" target="_blank" class="liexternal">Deutschen Evangelischen Allianz</a>, Hartmut Steeb (Stuttgart), setzt sich seit Jahren f&#252;r ein Erziehungsgehalt ein.</p>
<p><span class="quelle">Quelle: <a href="http://idea.de" title="idea.de &mdash; Evangelischen Nachrichtenagentur idea ..." target="_blank" class="liexternal">Evangelische Nachrichtenagentur idea &mdash; idea.de, 29. Dezember 2007</a></span></p>]]></content:encoded>
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		<title>Christliche Eltern unsicher bei religi&#246;ser Erziehung</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 14:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red., D.Decker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alexander Krauß]]></category>
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		<description><![CDATA[idea.de-Pressebericht: Familie &#038; Soziales L e i p z i g (idea) – Bei der religi&#246;sen Erziehung ihrer Kinder haben viele Christen Nachholbedarf. Das sagte der jugendpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im s&#228;chsischen Landtag und stellvertretende Arbeitskreis-Vorsitzende f&#252;r Soziales, Gesundheit, Familie, Frauen und Senioren, Alexander Krau&#223; (Schwarzenberg), bei einer Veranstaltung der Landeskirchlichen Gemeinschaft zum Thema „Fr&#252;hkindliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="pressebericht">idea.de-Pressebericht:</span></p>
<p><span class="zwues">Familie &#038; Soziales</span></p>
<p><img class="right" src="/wp-content/uploads/personen/alexander-krauss-idea_200.jpg" alt="Alexander Krau&#223; MdL" /><strong>L e i p z i g (idea) –</strong> Bei der religi&#246;sen Erziehung ihrer Kinder haben viele Christen Nachholbedarf. Das sagte der jugendpolitische Sprecher der <a href="http://cdu-fraktion-sachsen.de" target="_blank" class="liexternal"><acronym title="Christlich Demokratische Union Deutschlands">CDU</acronym>-Fraktion im s&#228;chsischen Landtag</a> und stellvertretende Arbeitskreis-Vorsitzende f&#252;r Soziales, Gesundheit, Familie, Frauen und Senioren, <a href="/kreisverband/abgeordnete/krauss/" class="liinternal">Alexander Krau&#223;</a> (Schwarzenberg), bei einer Veranstaltung der Landeskirchlichen Gemeinschaft zum Thema „Fr&#252;hkindliche Bildung“ am 10. November in Leipzig.</p>
<p>So seien viele Eltern unsicher, wie sie ihren Kindern christliche Inhalte vermitteln sollten und &#252;berlie&#223;en dies christlichen Kindertagesst&#228;tten. <em>„F&#252;r die Erziehung – auch f&#252;r die religi&#246;se – sind die Eltern aber die entscheidenden Bezugspersonen“</em>, so Krau&#223;. Kinderg&#228;rten und Schulen k&#246;nnten da stets nur eine Erg&#228;nzung sein. Gerade die religi&#246;se Erziehung sei ein Prozess, der Zeit brauche und m&#246;glichst fr&#252;h beginnen sollte. <em>„Der Glaube ist keine F&#252;nf-Minuten-Terrine, die man umr&#252;hrt und dann ist er da.“</em> Der Politiker und bekennende Christ regte an, mit den eigenen Kindern regelm&#228;&#223;ig zu beten und auch den Tauftag zu feiern. So bek&#228;men Kinder ein Gesp&#252;r daf&#252;r, dass <em>„es etwas Besonderes ist, zu Gott zu geh&#246;ren“</em>.</p>
<p><strong>Soziale Gerechtigkeit: Ehrlich von „Unterschicht“ sprechen</strong><br />
Im Blick auf das Thema soziale Gerechtigkeit forderte der Politiker, bestehende Probleme nicht l&#228;nger mit besch&#246;nigenden Vokabeln „zu verkleistern“. Er pl&#228;dierte daf&#252;r, statt von „sozial benachteiligten Menschen“ ehrlich von „Unterschicht“ zu sprechen. Denn wie in jedem anderem Land gebe es auch in Deutschland eine solche Unterschicht. Die zeichne sich unter anderem dadurch aus, dass sie sich trotz vorhandener Zeit nicht gen&#252;gend um die eigenen Kinder k&#252;mmere. W&#252;rden einem Kind aus einer intakten Familie in den ersten sechs Lebensjahren durchschnittlich 1.700 Stunden vorgelesen, so seien es bei einem Kind aus einer „sozial schwachen“ Familie gerade einmal 24 Stunden. Solche Defizite k&#246;nnten Lehrer in der Schule nicht ohne weiteres auffangen. Bereits jetzt h&#228;tten in Sachsen 20 Prozent der Erstkl&#228;ssler sprachliche Defizite. Und die Tendenz steige, so Krau&#223;.</p>
<p><small><em>Zum Bild:</em> Der jugendpolitische Sprecher der <acronym title="Christlich Demokratische Union Deutschlands">CDU</acronym>-Fraktion im s&#228;chsischen Landtag und stellvertretende Arbeitskreis-Vorsitzende f&#252;r Soziales, Gesundheit, Familie, Frauen und Senioren, Alexander Krau&#223;. &ndash;Foto: <a href="http://idea.de" target="_blank" class="liexternal">idea e.V.</a></small></p>
<p><span class="quelle">Quelle: <a href="http://idea.de" title="idea.de Nachrichten ..." target="_blank" class="liexternal">Evangelische Nachrichtenagentur idea e.V.</a></span></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Krippenideologie erinnert an die DDR</title>
		<link>http://cdu-erzgebirge.de/2007-02/die-krippenideologie-erinnert-an-die-ddr/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Feb 2007 15:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Red., D.Decker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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		<description><![CDATA[ideaSpektrum-Pressebericht: S&#228;chsischer Minister greift im idea-Interview die Bundesfamilienministerin an (Von: Evangelische Nachrichtenagentur idea) Bild: Staatsminister Steffen Flath MdL. Einer der sch&#228;rfsten Kritiker der Pl&#228;ne von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU), die Zahl der Krippenpl&#228;tze in Deutschland innerhalb von sechs Jahren zu verdreifachen, ist der s&#228;chsische Kultusminister Steffen Flath (CDU). Warum nach seiner Ansicht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="pressebericht">ideaSpektrum-Pressebericht:</span></p>
<h4>S&#228;chsischer Minister greift im idea-Interview die Bundesfamilienministerin an</h4>
<p><small>(Von: Evangelische Nachrichtenagentur idea)</small></p>
<div class="imgblockright" style="width:166px;"><img src="/wp-content/uploads/personen/steffen-flath_156-v3.jpg" alt="Staatsminister Steffen Flath MdL" /><br />Bild: <a href="http://cdu-erzgebirge.de/flath/" class="liinternal">Staatsminister Steffen Flath <acronym title="Mitglied des Landtages">MdL</acronym></a>.</div>
<p><em>Einer der sch&#228;rfsten Kritiker der Pl&#228;ne von <a href="http://www.bmfsfj.de" target="_blank" class="liexternal">Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (<acronym title="Christlich Demokratische Union Deutschlands">CDU</acronym>)</a>, die Zahl der Krippenpl&#228;tze in Deutschland innerhalb von sechs Jahren zu verdreifachen, ist der <a href="http://www.sachsen-macht-schule.de" target="_blank" class="liexternal">s&#228;chsische Kultusminister</a> <a href="/kreisverband/abgeordnete/flath/" class="liinternal">Steffen Flath (<acronym title="Christlich Demokratische Union Deutschlands">CDU</acronym>)</a>. Warum nach seiner Ansicht die Betreuung durch die Eltern Priorit&#228;t haben muss, erl&#228;utert er im Gespr&#228;ch mit idea-Reporter Marcus Mockler.</em></p>
<p>&nbsp;<br />
<em><strong>idea:</strong> Herr Minister, was st&#246;rt Sie an den Krippenausbaupl&#228;nen Ihrer Parteifreundin, Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen?</em><br />
<strong>Flath:</strong> Krippenausbaupl&#228;ne f&#252;r Westdeutschland, wo es bislang kaum Betreuungsangebote gibt, st&#246;ren mich &#252;berhaupt nicht. Mich st&#246;rt aber, dass die Bundesfamilienministerin immer h&#228;ufiger davon spricht, es sei vern&#252;nftig, ein Kind nach zw&#246;lf Monaten in „professionelle H&#228;nde“ zu geben. Das ist ein Schlag ins Gesicht von Frauen, die ihrem nat&#252;rlichen Mutterinstinkt folgen und sich eine Zeit ihres Lebens sehr intensiv um den Nachwuchs k&#252;mmern. Kinderkrippen sind eine Erg&#228;nzung – aber die Erziehung innerhalb der Familie ist unverzichtbar.</p>
<p>&nbsp;<br />
<span class="zwues">Ist Betreuung tats&#228;chlich „familienfreundlich“?</span></p>
<p><em><strong>idea:</strong> Warum stehen Sie aufgrund der <acronym title="Deutsche Demokratische Republik">DDR</acronym>-Erfahrung der fr&#252;hen Fremdbetreuung so kritisch gegen&#252;ber?</em><br />
<strong>Flath:</strong> Ich wei&#223; sehr wohl, dass es Situationen im Leben gibt, wo es gar nicht anders geht als mit Fremdbetreuung. Was aber jetzt propagiert wird, erinnert mich an die Familienpolitik der DDR: Zw&#246;lf Monate konnte die Mutter zu Hause bleiben, dann sollte sie ganz schnell ihr Kind abgeben. Und das finde ich nicht gut. Ich bin im Deutschen Familienverband seit 15 Jahren und habe mich intensiv damit besch&#228;ftigt, welche Probleme die fr&#252;he Fremdbetreuung mit sich bringen kann.</p>
<p><em><strong>idea:</strong> Die meisten Politiker – auch aus der <acronym title="Christlich Demokratische Union Deutschlands">CDU</acronym> – reden &#252;ber diese Probleme allerdings nicht. In allen Parteien wird der Ausbau von Betreuungsangeboten mit „Familienfreundlichkeit“ gleichgesetzt.</em><br />
<strong>Flath:</strong> Und das ist ein Fehler. Ich bin geradezu entsetzt, dass dieser Fehler ein zweites Mal, ein drittes Mal – ich wei&#223; gar nicht zum wievielten Mal in der Geschichte – wiederholt werden soll. Nat&#252;rlich habe ich Verst&#228;ndnis, dass Frauen danach streben, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Aber wir m&#252;ssen den Familien die Freiheit einr&#228;umen, zwischen verschiedenen M&#246;glichkeiten zu entscheiden. Dem Staat steht es nicht zu, durch Subventionen eine Vorentscheidung f&#252;r die Eltern zu treffen. Doch genau das geschieht durch die einseitige Finanzierung von Kinderbetreuung.</p>
<p>&nbsp;<br />
<img src="/wp-content/uploads/events/idea-grafik-krippenplaetze07_468.jpg" alt="Kinder in Kinderkrippen und Kinderg&#228;rten" /><br />
<small><em>Grafik:</em> Kinder in Kinderkrippen und Kinderg&#228;rten &ndash;&copy; ideaGrafik 2007</small></p>
<p>&nbsp;<br />
<span class="zwues">Auf die Eltern kommt es an</span></p>
<p><em><strong>idea:</strong> Warum wird in der ganzen Debatte denn so gut wie nie &#252;ber das Wohl des Kindes gesprochen, was also der Entwicklung des Kindes am besten dient?</em><br />
<strong>Flath:</strong> Das ist mir unverst&#228;ndlich. Und das ist der Grund, warum ich mich als Bildungsminister zu Wort melde. Wir haben an den Schulen mit verschiedensten Problemen zu tun: Gewalt, Bewegungsmangel, falsche Ern&#228;hrung, hoher Fernsehkonsum. Die Schule kann vieles nur noch ein bisschen beeinflussen, aber nicht mehr reparieren. Die Verantwortung liegt einfach zuerst im Elternhaus. Wer sich mit Hirnforschung und mit Bindungsforschung besch&#228;ftigt, landet in aller Regel bei den ersten zwei bis drei Lebensjahren, wo sehr vieles angelegt wird. Der Staat &#252;berfordert sich selbst, wenn er das in den ersten Lebensjahren anstelle der Eltern leisten will. Deshalb sage ich den Eltern: „Auf euch kommt es an in der Erziehung!“ Frau von der Leyen sagt: „Gebt eure Kinder fr&#252;h in professionelle H&#228;nde.“ Und das st&#246;rt mich.</p>
<p><em><strong>idea:</strong> Wird es durch den Ausbau der Kinderbetreuung wenigstens – wie von Frau von der Leyen erhofft – mehr Geburten geben?</em><br />
<strong>Flath:</strong> Wenn sich die Bundesministerin mal in Ostdeutschland umschaute, w&#252;rde sie sehen: Wir haben in Sachsen ein ausgezeichnetes Netz an Betreuungseinrichtungen, der Bedarf kann praktisch &#252;berall abgedeckt werden. Aber auch in Sachsen wurden viel weniger Kinder geboren als etwa im Westen – und viele Frauen sind abgewandert in Bundesl&#228;nder mit weniger Angeboten. Betreuung ist eben nur ein Faktor unter vielen.</p>
<p>&nbsp;<br />
<span class="zwues">Staat, misch dich nicht ein!</span></p>
<p><em><strong>idea:</strong> Warum enth&#228;lt man Einverdiener-Familien Geld vor (zum Beispiel durch den angek&#252;ndigten Verzicht auf eine Kindergelderh&#246;hung), um Doppelverdiener-Familien die Kinderbetreuung zu subventionieren?</em><br />
<strong>Flath:</strong> Ich wei&#223; es nicht, aber ich kritisiere es. Der Staat k&#228;me kaum auf die Idee, sich derart einzumischen, wenn es sich um eine GmbH oder eine Aktiengesellschaft handelte. Hier versucht er aber, irgendwelche Lebensbilder, die gerade dem Zeitgeist entsprechen, mit staatlicher F&#246;rderung zu versehen. Das steht ihm nicht zu. Er soll seine Unterst&#252;tzung den Familien zukommen lassen und sie dann frei entscheiden lassen, ob sie das f&#252;r h&#228;usliche Betreuung oder f&#252;r au&#223;erh&#228;usliche Betreuung in Anspruch nehmen wollen.</p>
<p><em><strong>idea:</strong> Was k&#246;nnte Ihrer Ansicht nach jungen Paaren heute Mut zu Kindern machen?</em><br />
<strong>Flath:</strong> Die niedrige Geburtenrate zeigt, dass die Menschen Angst vor der Zukunft haben. Sie ist Ausdruck einer pessimistischen Lebenseinstellung. Dabei sind Kinder ein wichtiger Lebensinhalt und etwas so Positives, dass wir nicht immer nur &#252;ber die Belastungen sprechen sollten. Mut zur Zukunft macht auch Mut zu Kindern.</p>
<p><em><strong>idea:</strong> Wir danken f&#252;r das Gespr&#228;ch.</em></p>
<p>&nbsp;<br />
<small>Zum Bild oben (Steffen Flath): Sachsens Kultusminister Flath ist aufgrund seiner <acronym title="Deutsche Demokratische Republik">DDR</acronym>-Erfahrungen f&#252;r die Betreuung von Kindern vor allem in der Familie.</small></p>
<p>&nbsp;<br />
<span class="quelle">Quelle: <a href="http://idea.de" title="ideaSpektrum &mdash; Evangelischen Nachrichtenagentur idea ..." target="_blank" class="liexternal">Evangelische Nachrichtenagentur idea &mdash; ideaSpektrum, Nr. 8 / 21. Februar 2007</a> // Erneut ver&#246;ffentlicht am 13.09.2007 bei <em>idea.de</em></span></p>
<p>&nbsp;<br />
<span class="zwues">Weitere Pressereaktionen/ Interviews zum selben Thema:</span></p>
<ul>
<li><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/595044/" target="_blank" class="liexternal">Interview mit Steffen Flath im &#8220;Deutschlandfunk&#8221;, 15.02.2007 (externer Link)</a></li>
</ul>]]></content:encoded>
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